Terraria knackt 70 Millionen Verkäufe und hört einfach nicht auf
Re-Logic feiert einen gewaltigen Meilenstein. Trotz früherer "finaler Updates" soll Terraria auch nach Version 1.4.6 weiter neue Inhalte bekommen.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Terraria hat einen neuen Meilenstein erreicht. Das Sandbox-Abenteuer von Re-Logic wurde inzwischen mehr als 70 Millionen Mal verkauft. Damit gehört das Spiel zu den erfolgreichsten Spielen aller Zeiten und bleibt auch 15 Jahre nach dem Start erstaunlich lebendig. Besonders stark ist die PC-Version mit rund 39,6 Millionen Verkäufen, gefolgt von Mobile mit 19,7 Millionen und Konsolen mit 10,7 Millionen verkauften Einheiten.
Noch beeindruckender ist die Aktivität der Community. Laut Bericht kam Terraria im vergangenen Jahr auf durchschnittlich 461.000 tägliche PC-Spieler. Der Höchstwert lag bei 1,4 Millionen. Auch die durchschnittliche Spielzeit zeigt, wie tief viele Fans in der Welt versinken: Auf PC liegt sie bei über 101 Stunden pro Spieler, wie die Entwickler zum 15. Geburtstag des Titels via Steampowered.com berichteten.
Das „letzte Update“ ist endgültig Geschichte
Terraria hat über die Jahre fast schon eine eigene Running-Gag-Tradition entwickelt. Immer wieder klang es so, als würde ein großes Update das letzte sein. Doch Re-Logic konnte offenbar nie wirklich loslassen. Jetzt sagt das Studio klarer denn je: Man will nicht mehr versprechen, dass ein Update endgültig das letzte sein wird.
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Wird es jemals ein finales Update geben? Nach 70 Millionen Verkäufen eher unwahrscheinlich, dass dies so bald passieren wird. – Bild: Re-Logic
Stattdessen soll das Sandbox-Open-World-Spiel auch nach Version 1.4.6 weiter unterstützt werden. Das ist für Fans eine starke Nachricht, weil das Spiel längst mehr ist als ein alter Indie-Hit. Es lebt von neuen Inhalten, Community-Ideen, Crossover-Updates und kleinen Verbesserungen, die das Spiel immer wieder zurück in die Aufmerksamkeit bringen.
Warum Terraria immer noch funktioniert
Der Erfolg wirkt besonders bemerkenswert, weil Terraria nicht auf moderne Live-Service-Tricks setzt. Die Entwickler verweisen darauf, dass die Unterstützung der Community es dem Studio ermöglicht, ohne Preiserhöhungen oder Mikrotransaktionen weiterzumachen. In einer Branche, in der viele Spiele auf Battle Passes, Shops und Premiumwährungen setzen, wirkt das fast altmodisch, aber genau deshalb sympathisch.
Terraria bietet Spielern weiterhin das, was viele moderne Spiele manchmal verlieren: Freiheit, Entdeckung und das Gefühl, dass jede Welt eine eigene Geschichte schreibt. Ob Bauen, Kämpfen, Sammeln, Bosse, Biome oder Koop-Chaos: das Spiel bleibt flexibel genug, um immer neue Spieler anzuziehen.
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