Der Zen-2-CPU der PS5 wird uns neue realistische Physik und komplere KI bringen
Steve Iles, Senior-Produzent von R8 Games, spricht auch über den Zen 2-Prozessor des PS5 und die neuen Möglichkeiten.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Auf der beeindruckenden Spezifikationsliste der PS5 ist vor allem der Zen 2-Prozessor-Chip aufgefallen, der für den Moment als vielversprechend erscheint. Und Raytracing ist das Mindeste, was es verspricht – mehr Rechenleistung bedeutet auch Sprünge im tatsächlichen Spieldesign.
Laut Steve Iles von R8 Games, den Entwicklern des futuristischen Rennspiels Pacer, wird genau das der Prozessor der PS5 ermöglichen. In einem Interview mit GamingBolt sagte Iles, dass die höhere Rechenleistung komplexere Systeme in fortgeschrittener KI und realistischere Simulationen der Weltphysik ermöglichen wird.
„Unabhängig von der Konsole ist immer mehr CPU-Rechenleistung erwünscht, da wir auf diese Weise komplexere Systeme wie fortschrittliche künstliche Intelligenz und Simulation der realen Physik für die Welten im Spiel entwickeln können.“
Auch zum Thema Cross-Play wurde er befragt:
„Ich denke, die Spieleindustrie befindet sich definitiv im Übergang und was wir als Plattform verstehen, ist die Verlagerung von reiner Hardware zu reiner Software“, so Iles im Interview. „Wie diese neuen Plattformen interagieren werden, ist noch im Fluss und hängt stark von den Marktfaktoren ab, wenn die neue Generation an den Start geht. Ich würde jedoch sagen, dass die Möglichkeiten für plattformübergreifendes Spielen auf wichtigen Plattformen so groß sind wie nie zuvor.“
Das plattformübergreifene Spielen wird immer wichtiger. Immerhin möchten Entwickler sicherstellen, dass ausreichend „Material“ für ein Matchmaking zur Verfügung steht. Jedoch muss man schon Abstriche machen. Bei Ego-Shooter macht es wenig Sinn PC-Gamer mit Maus und Tastatur gegen Controller-Spieler auf der Konsole gegeneinander antreten zu lassen. Bei Rennspielen sieht die Sache anders aus, wenn alle mit Controllern unterwegs sind.
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