Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Keine große Überraschung: Nostalgie kann man gut vermarkten. Auch Spieler lieben die Erinnerung an ihre alten Games. Und genau da setzt Battletoads von Rare an. Das amphibische Trio hatte Anfang der 90er-Jahre einige glorreiche Jahre und war damals optisch oben auf. Wie man sich durch das neue Spiel schlägt klärt unser Battletoads Review.
Das Rare-Logo alleine ist schon Grund für Freude unter nostalgischen Spielern. Immerhin ist das britische Entwickler-Studio für viele Nintendo 64-Klassiker bekannt. Obwohl Dlala Studios die Entwicklung hauptsächlich durchgeführt haben, konnte Rare seinen „Senf“ dazu beitragen.
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Optisch sieht Battletoads wie ein Comic aus. Genauso. Charakterdesign, Hintergründe und Animationen sind schick und farbenfroh. Man fühlt quasi direkt in die Comic-Stimmung hinein. Fühlen ist auch das richtige Wort, wenn man die Steuerung anspricht. Die Battletoads teilen nämlich ordentlich Schläge aus. Am besten spielt man das mit einem Controller. Maus und Tastatur machen hier nur wenig Spaß, soviel bereits vorab. Der Bildschirm wirkt manchmal sogar etwas überladen, weil es so viel „Boom“ und „Bangs“ zu sehen gibt.
Battletoads im Review: Zurück aus der Vergangenheit
Wie die Originalspiele des früheren Nintendo-Zeitalters enthält Battletoads in seinen vier Akten eine breite Palette von verschiedenen Genres. Das kommt einerseits gut an, andererseits will man den Controller (zu diesem Zeitpunkt hab ich gewechselt) am liebsten in seinen Monitor schmeißen möchte.
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Das Scrolling-Gameplay macht Laune, aber ist auch irgendwie manchmal frustrierend. Nicht falsch verstehen: die Kröten machen Spaß (wenn man den Humor mag) und die Story behält es sich nicht vor selbst über sich Witze zu reißen, aber das Spiel ist stellenweise wirklich sauschwer. Der Multiplayer funktioniert hingegen wunderbar und macht es auch leichter. Trotz der kindlichen Ästhetik sind manche Sprüche schon ziemlich derbe. Ob ich meinen 6-jährigen Sohn damit spielen lassen möchte? Solange er kein Englisch kann und ich diese Version spiele – von mir aus.
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Durch häufiges Sterben im Spiel wird so etwas wie ein Unbesiegbarkeitsmodus freigeschaltet, natürlich optional für Hartgesottene. Obwohl es fühlt sich irgendwie wie Verrat an der Serie an, weil die früheren Battletoads-Spiele auch nicht zimperlich mit dem Schwierigkeitsgrad waren.
Battletoads im Review hat gezeigt, dass alte Spielserien durchaus immer eine moderne Adaptierung wert sind. Es macht über viele Stunden Spaß, frustriert zeitweise, aber gerade der lokale Multiplayer-Modus ist für mich das Herzstück. Es fühlt sich an wie früher und vor allem macht es dann erst richtig Laune.
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Fazit zu Battletoads
Battletoads im Review ist genau das, was man sich erwartet hat. Es zeigt klar die Einflüsse der 90er Jahre und gibt einige moderne Ansätze wieder, die man genießt – solange es dauert. Im Game Pass ist der Titel perfekt aufgehoben. Es ist kurzweilig, bietet hübsche Cartoons und ist ein solides Beat-Em-Up. Erst zu zweit macht es richtig Spaß.
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Coole Comic-Grafik, solides Beat-Em-Up-Gameplay, aber stellenweise zu schwer und insgesamt zu kurz. Den Battletoads-Humor muss man mögen.
- Grafik9
- Sound9
- Gameplay7
- Story5
- Motivation5
- Steuerung8
- Multiplayer9





