Bakugan: Champions von Vestroia (Switch) – Review
Ein neues Bakugan Game nach rund 10 Jahren.
Die Videospielebranche im Umbruch – PS5 Disc-Aus und Xbox Reset
Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Deutsche Texte
- Eher mittelmäßige Grafik
- Langsame und träge Kämpfe
Bakugan: Champions von Vestroia ist der neuste Teil der Bakugan-Reihe und erschien exklusiv für die Nintendo Switch. Das letzte Bakugan Game erschien 2008, danach wurde es im der Videospiel-Bereich sehr ruhig um das eigentlich doch sehr erfolgreiche Franchise. Neben den Spielen gibt es zu Bakugan allerlei Merchandise, ein Kartenspiel und natürlich einen Anime. Allerdings bezieht sich das Spiel nicht auf die Serie, so kann es auch gespielt werden ohne diesen gesehen haben zu müssen.
Die Story in Bakugan: Champions von Vestroia erinnert uns sehr stark an das, was wir eigentlich auch in den Pokémon Games machen müssen. Wir wollen der alles amtierende Champion werden. Darauf baut die Story auf. Zu Beginn können wir unseren Charakter individuell personalisieren und auch benennen. Nach einer kurzen Einführung, entdecken wir einen Bakugan. Wir können uns dabei einen von fünf verfügbaren Auswählen. Nach und nach sammeln sich natürlich wesentlich mehr Bakugans an, wobei wir aber immer nur drei mit ins Kampfteam aufnehmen können.
Bakugan: Champions von Vestroia: Deutsche Text, keine SynchroGrafik und Story nichts besonderes
Natürlich ist sind die Möglichkeiten der Switch was grafisch angeht, nicht die gleichen Möglichkeiten gegeben wie bei einem PC oder den aktuellen Konsolen von Xbox und PlayStation. Dennoch habe ich schon einige Games gesehen, wie Pokémon oder Astral Chain, die zeigen, das die Switch auch mehr draufhaben kann. Die Grafik von Bakugan ist eher mittelmäßig. Die Texturen sind teilweise doch sehr platt und minimalistisch. Die Animationen sind auch nicht so sauber, wie sie eigentlich sein könnten.
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Die Story dümpelt eigentlich auch so ein bisschen vor sich hin. Wir wollen Champion werden, mit Umwegen natürlich. Das sind die Hauptquest und worauf die Story hinausläuft. Hier und da gibt es noch Side-Quest dir erledigt werden können, um neue Angriffe, Kleidung oder Bakugans zu erhalten. Das Lustige ist, ich habe tatsächlich mal einen Bakugan in einem Briefkasten auf der Straße gefunden. Um sich von Ort zu Ort zu bewegen nutzen wir den Bus. Eine charmante und realistische Idee, immerhin Spielen wir einen Protagonisten oder eine Protagonistin im Schulalter. Was mich wiederum etwas nervt, ist dass die Map nicht dauerhaft eingeblendet wird. Man kann auf sie nur via X zugreifen, was das vorankommen erheblich verlangsamt.
Keine Sychro und langsame Kämpfe
In meinem Interview mit den Entwickler, wurde mir gesagt, dass die Kämpfe in Bakugan: Champions von Vestroia anders sind als man sie aus RPGs kennt. Das sind sie auch, aber das System ist träge und schleichend. Um Angriffe oder Fähigkeiten auslösen zu können, muss man Kraftplatten vom Boden aufsammeln und dem Bakugan geben. Erst so laden sich die Fähigkeiten auf und können eingesetzt werden. Wobei alle mit noch einem extra Timer versehen sind, damit man sich mehrmals hintereinander den gleichen Angriff nutzt. Die Idee ist Anders, das muss ich zugeben, nur leider genauso langweilig und auf Dauer ansträngend. Klassisches Runden-basiertes Kämpfen wie in Person 5 oder freies Kämpfen wie in Final Fantasy haben sich nicht ohne Grund bewehrt.
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Eine Synchronisation sucht man im Spiel vergebens. Zwar besitzt das Game deutsche Texte, aber leider Sprechen die Charaktere nicht miteinander. Das ist zwar nicht ungewöhnlich, hat mich aber im ersten Moment doch etwas überrascht. Denn auch wenn Spiele keine Sprachausgabe haben, nutzen viele dennoch die typischen Geräusche wie „Oh!“, „Ah!“, „Mhm“, um die Charaktere nicht ganz so stumpf wirken zu lassen. Das wäre für Bakugan sicherlich auch eine gute Option gewesen.
Online gegen andere Kämpfen
Neben dem Story-Modus bietet Bakugan: Champions von Vestroia noch einen Online-Modus an. In diesem können Spieler gegeneinander kämpfen. Entweder kämpft man gegen einen Random Spieler oder gegen einen Freund. Das Suchen von Gegnern kann teilweise eine Weile dauern. Je nach Sieg und Niederlage, steigt man dann auch in den Rängen auf und erhält stärkere Gegner.
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Fazit zu Bakugan: Champions von Vestroia
Bakugan: Champions von Vestroia ist für Bakugan Fans sicherlich ein nettes Abenteuer Abseits der Wege vom Anima oder dem Kartenspiel. Für Spieler die mit dem Franchise nicht so vertraut sind, wie ich zum Beispiel, dem könnte es schnell langweilig werden. Ich bin sicher, hier und da etwas mehr Feinschliff hätten dem Spiel ganz gut getan.
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Wohl eher etwas für eingefleischte Bakugan-Fans.
- Grafik6
- Sound4
- Gameplay4
- Story5
- Motivation4
- Steuerung6
- Multiplayer10







