Xbox Live Gold: Nach Preisdilemma spricht Microsoft-VP Phil Spencer
Der Vizepräsident von Microsoft für Xbox, Phil Spencer, spricht über den Preis-Hick-Hack bei Xbox Live Gold.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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- Das Wichtigste in Kürze
- So nicht! Xbox-Spieler lassen sich "Verdopplung" des Preises nicht gefallen
- Tausende gingen auf Twitter, um sich zur Wehr zu setzen
- Phil Spencer rudert zurück
Redmond, USA – Am Freitag kündigte Microsoft Pläne an, den Preis für Xbox Live Gold zu „verdoppeln“. Diese Ankündigung gefiel den Xbox-Spielern jedoch so gar nicht und 24 Stunden nach der ersten Ankündigung rudert Microsoft zurück. Xbox-Boss Phil Spencer entschuldigte sich für den „Vorfall“.
Unmittelbar nach der Ankündigung der Preiserhöhung von Xbox Live Gold besuchten Tausende von Spielern Orte wie Twitter, um ihre Enttäuschung über das Vorgehen von Microsoft auszudrücken.
Die Xbox Series S bietet Games der nächsten Generation für preisbewusste Spieler, und der Xbox Game Pass gilt als eines der besten Angebote für Spiele. Daher fiel die Entscheidung, die Kosten für einen wesentlichen Spieledienst im Wesentlichen zu verdoppeln, vielen als „boshaft“ aus.

Um Fortnite online spielen zu können wird kein Xbox Live Gold-Account mehr benötigt. – (C) Epic Games
Xbox Live Gold: Spieler gingen auf die Barrikaden und verhinderten eine Preiserhöhung von 100%
Die überwiegend negative Reaktion, die Microsoft erhielt, zwang das Unternehmen aus Redmond (USA) im Wesentlichen dazu, seine Entscheidung rückgängig zu machen. Oder Microsoft verliert seinen Ruf. Jetzt versucht Microsoft, sein Gesicht zu retten. Der Tech-Riese hat nicht nur die Entscheidung zur Preiserhöhung rückgängig gemacht, sondern bestätigt, dass man für kostenlose Spiele wie Fortnite kein Xbox Live Gold mehr benötigt. Um noch mehr Gesicht zu sparen, hat sich Xbox-Frontmann Phil Spencer jetzt auch öffentlich entschuldigt.
Während Microsoft noch nicht wirklich erklärt hat, warum es den Preis für Gold so stark erhöhen musste, gibt es eine Theorie von Spielern: Die Lücke zwischen Xbox Live Gold um rund 84 Euro und Xbox Game Pass Ultimate für 155 Euro im Jahr. Demnach möchte Microsoft mehr Spieler im Game Pass haben, als derzeit.
„Entschuldigung für all die Ängste und Emotionen, die dies heute für unsere Kunden verursacht hat. Wie immer freuen wir uns über das Feedback. Dies ist eine gute Lernmöglichkeit für uns und wir werden daraus lernen“, so Phil Spencer auf Twitter.
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Allerdings gibt es dafür eine breite Front von Spielern, die dagegen gehalten hat. Viele verglichen das „Gold“-Angebot mit PlayStation Plus. Sony hatte nur eine kleine Preissteigerung auf 59,99 Euro im Jahr, aber keine Verdopplung der Kosten. So kann man sich auch schnell seinen „Ruf“ zerstören. Aber Microsoft hat seine Entscheidung wieder schnell zurückgezogen und größeren Ärger damit abgewehrt.
Xbox Live Gold wird also weiterhin seinen „alten Preis“ behalten. Zu den kommenden „kostenlosen Games“ im Februar 2021 gehören Gears 5 und Resident Evil.
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