Xbox Game Studios: Craig Duncan tritt überraschend ab
Craig Duncan gibt seine Rolle als Chef der Xbox Game Studios ab. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt Matt Booty die Leitung der Studios.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Craig Duncan tritt als Chef der Xbox Game Studios zurück. Das berichtet TheGameBusiness.com. Der Abgang kommt nach etwas mehr als 18 Monaten in dieser Rolle und fällt in eine Phase, in der Xbox ohnehin stark unter Beobachtung steht.
Duncan hatte den Posten im November 2024 von Alan Hartman übernommen. In seiner Verantwortung lagen zahlreiche wichtige Xbox-Studios, darunter Halo Studios, The Coalition, Turn 10, Playground Games, Rare, Obsidian, Ninja Theory, Double Fine, InXile, Undead Labs und World’s Edge. Bis ein Nachfolger gefunden ist, sollen die Studios an Xbox Chief Content Officer Matt Booty berichten.
Xbox verliert einen erfahrenen Studio-Mann
Duncan war seit 2011 Teil der Xbox-Organisation. Viele kennen ihn vor allem durch seine lange Zeit bei Rare, wo er fast 14 Jahre lang eine wichtige Rolle spielte. Dort begleitete er unter anderem die Kinect-Phase und später den Erfolg von Sea of Thieves.
In einer internen Nachricht erklärte Duncan laut Bericht, er habe die Xbox Game Studios unterstützen, die Teams stärken und hochwertige Spiele ermöglichen wollen. Er zeigte sich stolz auf mehrere erfolgreiche Launches, die auch geschäftlich wichtig gewesen seien.
Gleichzeitig verlässt auch Louise O’Connor das Unternehmen. Sie war Chief of Staff bei Xbox Game Studios und arbeitete zuvor viele Jahre ebenfalls bei Rare. O’Connor begann dort 1999 als Animatorin an Conker’s Bad Fur Day und war später in verschiedenen kreativen und produktionstechnischen Rollen tätig.
Der Zeitpunkt ist für Xbox heikel
Für Xbox kommt dieser Wechsel zu einem sensiblen Zeitpunkt. Microsoft hat in den vergangenen Jahren massiv in Studios investiert. Gleichzeitig wächst der Druck, aus diesen Investitionen ein klar erkennbares, nachhaltiges Geschäft zu machen.
Genau deshalb wirkt Duncans Abgang größer als ein normaler Personalwechsel. Xbox braucht aktuell vor allem Stabilität, klare Verantwortlichkeiten und starke Spiele. Reihen wie Halo, Gears of War, Forza, Fable und State of Decay stehen für die Zukunft der Marke enorm im Fokus.
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Dass Matt Booty vorerst übernimmt, sorgt zwar für Kontinuität. Trotzdem bleibt die Frage, wer die Xbox Game Studios langfristig führen soll. Denn Microsoft steht vor einer schwierigen Aufgabe: Die Studios müssen regelmäßig starke Spiele liefern, während Xbox gleichzeitig Konsole, PC, Cloud und Game Pass unter einen Hut bringen will.
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