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World War Z: Aftermath (PS4) – Game Review

Der Zombie Koop geht in die nächste Runde

Das Wichtigste in Kürze

  • Italien und Russland bieten neue Locations
  • Neue Klasse sorgt für taktische Möglichkeiten
  • Schön Flüssig in 60 fps

Vor bereits drei Jahren veröffentlichte Sabre Interactive den Koop-Shooter World War Z. Wem dieser Titel bekannt vorkommt, erinnert sich dann wohl auch noch an den 2013 erschienen Brad Pitt Film. Auch wenn man ihn wohl eher vergessen möchte. Also nur zu gut, dass sich Film und Spiel nur den Namen teilen und letzteres auch Spaß machte. Mit World War Z: Aftermath erscheint nun endlich die Erweiterung des Zombie Shooters.

Alle Wege führen nach Rom

Zwei weitere Episoden, eine neue Klasse und der neue Ego-Modus erweitern das Erlebnis von World War Z: Aftermath zeigt die weitere Verwüstung die seit dem Ausbruch verursacht wurde und wie sich die Menschheit versucht zurück an die Spitze der Nahrungskette zu kämpfen. World War Z: Aftermath schickt uns als Spieler diesmal nach Rom und Kamtschatka (Russland). Müssen wir Rom „bloß“ von Zombies befreien kämpfen wir in Kamtschatka tatsächlich ums Überleben und müssen Treibstoff für Überlebende Lager auftreiben um den harten Winter zu überstehen.

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Nun führen hoffentlich alle Wege raus aus Rom

Wie bereits im Vorgänger sind auch die neuen Episoden in jeweils drei Abschnitte eingeteilt. Deren Schwierigkeitsgrad steigt mit jedem vorankommen weiter. Wer den Vorgänger bereits gespielt hat, darf keine Quantensprünge erwarten. Die größte Neuerung ist ganz unbestritten natürlich der First-Person-Modus. Besonders wenn man von einer ganzen Horde Untoter umzingelt wird, lehrt uns die neue Ansicht wahrlich das Fürchten. Schade nur das Entwickler Sabre Interactive hier nicht mehr Zeit und Lust investiert hat.

Deko oder Nützlich?

Zumindest könnte man das schnell glauben, wenn man durch die Zielfernrohre im First Person Modus blicken möchte. Bei etwa 90% der vorhandenen Zielfernrohre handelt es sich leider bloß um dekorative Objekte. Versucht man nämlich im Ego-Modus zu zielen sieht man nicht durch das Zielfernrohr sondern die Kamera zoomt gerade mal ein bisschen heran. Wie bereits erwähnt geht hier leider viel Potential des Ego-Modus verloren.

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World War Z: Aftermath hat allerdings nicht nur neue Gebiete und einen Ego-Modus zu bieten sondern weiß uns auch mit neuen Gegnern Angst einzuflößen. Zumindest wird versucht uns Spielern mit ganzen Rattenschwärmen das Leben in der Apokalypse noch schwerer zu machen. Wenn auch nicht so tödlich wie eine Zombie Horde werden Rattenschwärme einige Bereiche blockieren und eher als Falle dienen. Denn ähnlich wie wenn ein „Elite-Zombie“ uns zu packen bekommt, können wir uns nicht selbst von ihnen befreien sondern brauchen Hilfe von unserem Team.

World War Z: Aftermath - (C) Saber Interactive, Koch Media

Mit der Vanguard Klasse mitten im Zombiegetümmel

Apropos Team. Am besten bringt ihr euer eigenes Team zu World War Z: Aftermath mit. Denn leider gestaltet sich bereits der Versuch Online Teams zu finden als sehr holprig. Die nicht zustande kommenden Teams sorgten in der Testphase leider für schlechte Laune. Letzen Endes waren es nämlich privat gestartete offene Spiele die zum Teilerfolg führten. Denn die Partien wurden erst recht wieder mit KI gesteuerten „Kollegen“ gestartet. Auch wenn die KI-Mitglieder in World War Z: Aftermath im oberen Bereich der „Belastungsgrenze“ bewegen sind sie keine wirkliche Alternative zu realen Partnern.

Zombie Diving

World War Z: Aftermath bringt auch eine neue Klasse ins Zombie Killer Team. Mit der Vanguard-Klasse dürfen wir uns ausgerüstet mit einem elektrischen Schild als menschliche Barrikade in den Zombie Nahkampf werfen. Neben einem völlig neuen Fertigkeitsbaum liegt das Hauptaugenmerk der neuen Klasse natürlich am elektrischen Schild. Dieser soll uns durch seine elektrischen Ladungen vor den Zombiemeuten schützen während wir diese damit erledigen. Die Vanguard-Klasse versucht hier zwar eine interessante taktische Wahl zu ermöglichen, doch die Zombie Apokalypse möchte ich wenn schon, lieber mit einer guten alten Schrotflinte durchleben.

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Wer World War Z: Aftermath auch auf der PS5 oder Xbox Series S/X erleben möchte kann das dank der Abwärtskompatibilität nun auch mit 60fps tun. Die offiziellen Next-Gen-Editionen für die jeweiligen Konsolen sollen jedoch erst im Frühjahr 2022 erscheinen. Besagte Editionen sollen dann allerdings auch einen exklusiven Horde XL- Modus bekommen.

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Fazit zu World War Z: Aftermath

Wer bereits Spaß mit dem Vorgänger hatte wird auch mit World War Z: Aftermath seine Freude haben. Die neuen Episoden erweisen sich als kurzweilige Ausflüge in frische Gebiete. Die neue Vanguard-Klasse wird bestimmt seine Fans finden und der First Person Modus bringt ein neues Level von Terror ins Spiel. Leider fühlt sich der Ego-Modus etwas unfertig an und kann sein ganzes Potenzial leider nicht entfalten wie wohl angedacht. Auch die Probleme im Online Modus trüben die Spieleerfahrung leider ein wenig. Wer jedoch darüber hinweg sehen kann und immer noch ein breites Grinsen im Gesicht trägt wenn er sich durch Horden von Untoten metzeln darf, sollte World War Z: Aftermath auf jeden Fall eine Chance geben.

World War Z: Aftermath ist seit 21. September für PlayStation 4, Xbox One und PC erhältlich. Next-Gen Versionen erscheinen im Frühjahr 2022 für Playstation 5 und Xbox Series S/X

ReviewWertung

7SCORE

Eine Neue Klasse und die Ego Perspektive machen den Kampf gegen die Untoten Horden interessant

Detail-Wertung

Grafik

7

Sound

6

Gameplay

7

Story

6

Motivation

7

Steuerung

7

Multiplayer

6

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