„Virtual Reality Gaming“ ist noch nicht tot, steht aber vor großen Herausforderungen
VR-Gaming hat mit Herausforderungen zu kämpfen, doch Entwickler und Forscher sind optimistisch, dass VR noch nicht tot ist.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Virtual Reality (VR) wurde oft als die Zukunft des Gamings angesehen. Doch während wir in Steven Spielbergs-Film Ready Player One von einer Welt träumen, in der Menschen ihre Tage in riesigen VR-Spielen verbringen, sieht die Realität im Jahr 2025 ganz anders aus. VR ist immer noch eine Nische im Gaming-Bereich.
Das musste zuletzt auch Sony mit seiner Playstation VR 2 eingestehen. Sony senkte die Preise, um unverkaufte VR-Headsets loszuwerden, und viele Studios, die VR-Spiele entwickeln, mussten Mitarbeiter entlassen oder sogar ihre Türen schließen. Trotz dieser Probleme sind viele Entwickler, Forscher und Spieler jedoch überzeugt, dass VR noch lange nicht tot ist. Zumindest in „Down Under“, Australien.
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Für viele Spieler, wie die australische Content Creatorin Anais „Naysy“ Riley, bietet VR eine unvergleichliche Immersion. „In einem VR-Spiel bist du nicht einfach ein Charakter, du wirst dieser Charakter. Du kannst einen Lichtschwert in die Hand nehmen und selbst gegen Darth Vader kämpfen“, erzählt Riley begeistert gegenüber abc.net.au.
Virtual Reality Gaming: Die stabilisierte Nische und ihre Probleme
Nichts im Jahr 2025 ist so wie im „Ready Player One“-Film. Noch nicht. Apple wagte mit der Vision Pro eine sündhaft teure AR-Taucherbrille auf den Markt zu bringen. Der Erfolg blieb aus. Die Produktion eingestellt. „VR ist eine stabile Nische“, heißt es im australischen Artikel. Forscher sehen die Zukunft von Virtual Reality aktuell eher in therapeutischen Anwendungen, als im Gaming. Eine große Hürde für VR: die sogenannte „Motion Sickness“. Viele Spieler erleben „Unwohlsein“ beim Spielen mit einer VR-Brille. Bei neueren Technologien sei dies nicht mehr so stark der Fall.
Ein weiterer Faktor: die erfolgreichsten VR-Spiele sind Einzelspieler-Titel. Beat Saber oder Half Life Alyx für Steam sind Meilensteine – keine Frage, aber haben nicht für einen Virtual Reality-Trend in der Gaming-Community gesorgt. Große Multiplayer-Titel, die eventuell einen Trend auslösen hätten können, blieben bisher aus.
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Green Day in Beat Saber. – Bild: Beat Games, Screenshot DailyGame
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Ein Hoffnungsschimmer für VR im Gaming-Bereich
Justin McArdle, der Gründer von FrameLabs, einem Softwareentwicklungsstudio mit Sitz in Fremantle, Westaustralien, ist positiv optimistisch. „Wir stehen am Anfang einer neuen Welle. In den nächsten fünf Jahren wird VR immer mehr im Mainstream ankommen“, so der Entwickler.
Viele VR-Studios arbeiten gerade daran, VR-Spiele zugänglicher zu machen, besonders für eine jüngere Zielgruppe. Der Fokus soll vor allem auf kostenlose Multiplayer-Spiele liegen. Eine Idee die nicht neu ist. Vor allem Spiele wie Minecraft und Fortnite sind oft der Einstieg für ein jüngeres Publikum in den Bereich Videospiele.
Die Technologie entwickelt sich weiter. VR ist noch nicht tot, aber trotzdem noch immer eine „stabile Nische“ – vor allem im Gaming.
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