VACnet: Cheater haben in „Counter-Strike: Global Offensive“ (fast) keine Chance mehr
Kompliziertes Geflecht aus CPU-Systemen vereitelt Aimbots & Co.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Viele Spiele-Entwickler von Online-Games arbeiten an Lösungen, wenn es darum geht Betrüger in ihren Spielen zu stoppen. Aber Valve hat vielleicht die gerade ausgefeilteste Lösung am Markt und probiert es aktuell in Counter-Strike: Global Offensive aus.
Cheater gibt es genauso so lange wie Online-Games. Zumindest behaupte ich das jetzt so. Immerhin hat jeder von uns – in seiner jahrelangen Online-Erfahrung mit PC-Games – irgendwo und irgendwann bereits einen Cheater im Game gehabt. Dieser konnte wie durch Zauberhand „Headshot’s“ verteilen, durch Wände sehen – als wären sie aus Glas oder konnte sich schneller als Speedie Gonzales durch die Map bewegen.
VACnet: Anti-Cheater-Tool das mit lernt
Valves Bemühungen gegen Cheater in CS:GO ist „wichtige und wertvolle Arbeit“, weil sie an einem unglaublichen System arbeiten um für Fairness zu kämpfen! Auf einer kürzlich abgehaltenen Game Developers Conference in San Francisco bemerkte der Valve-Programmierer John McDonald, dass „Deep-Learning-Techniken“ angewandt wurden, um diese Betrüger zu stoppen. Als Ergebnis wurde VACnet erstellt.
Es klingt wie ein Netzwerk, in dem man Staubsauger verkaufen würde, aber in Wahrheit arbeitet das System mit Overwatch zusammen, um das schlechte Spielerverhalten zu bewerten, mit 1.700 aktiven CPU’s, die ein Auge auf „fragwürdige Taktiken im Spiel“ halten.
99 Prozent Erfolgsrate
Es gibt einige „subtile“ Cheats, die laut McDonald unter dem Radar verschwinden, aber Aimbots waren ein Ausgangspunkt für das System, da sie während der Runden von CS: GO „spezifische, leicht definierbare Punkte“ erzeugen, die es schwer machen zu verlieren. Zwischen VACnet-Aktionen und Spielerberichten scheint das Verbot von Betrügern zuzunehmen. Und VACnet weiß tatsächlich, wenn ein Betrüger seine lästigen Wege zurücklegt.
Der Service wurde Anfang des Monats mit CS: GO’s 2v2 Competitive Mode eingeführt, wobei McDonald bemerkte, dass „die Erfolgsrate für diesen Modus 99 Prozent war. Cheater haben das Memo nicht bekommen, das wir gemacht haben, und die Spieler waren super glücklich und wir haben einfach die Cheater links und rechts gejagt. Es fühlte sich so gut an.“
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Counter-Strike: Global Offensive ist seit 2012 auf dem PC, sowie Xbox 360 und PlayStation 3 verfügbar.
Quelle: PCGamer
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