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Artikel von Markus Bauer +
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Elon Musk hat ein neues Feature für Tesla-Fahrer angekündigt, das Gaming-Fans aufhorchen lässt: Videospiele während der Fahrt im autonomen Modus. Klingt nach Science-Fiction? Könnte schon in wenigen Monaten Realität werden.

In einem Post auf X.com (ehemals Twitter) antwortete Musk auf die Frage eines Fans, wann „In-Car-Gaming“ während des autonomen Fahrens möglich sein werde. Seine Antwort: „Wahrscheinlich in 3 bis 6 Monaten, je nach Genehmigung durch lokale Behörden.“

Das bedeutet: Wer in einer Region lebt, in der Teslas Full Self-Driving-Modus (FSD) vollständig zugelassen ist, könnte bald Spiele während der Fahrt genießen, ohne das Steuer berühren zu müssen. Doch der regulatorische Rahmen wird entscheidend sein. Derzeit erfordert FSD noch eine aktive Aufsicht des Fahrers. Doch Musk deutet an, dass Tesla auf vollständige Autonomie hinarbeitet, inklusive Unterhaltungsoptionen während der Fahrt.

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Der nächste Schritt zur Entertainment-Zentrale auf Rädern

Schon jetzt bieten Tesla-Fahrzeuge Streaming-Apps wie Netflix oder YouTube direkt im Bordcomputer an. Ältere Modelle wie das Model S oder X unterstützten sogar Steam-Spiele, allerdings nur im Parkmodus. Diese Funktion wurde 2024 bei neuen Fahrzeugen stillschweigend entfernt, da die Hardwareanforderungen nicht mehr erfüllt wurden.

Die geplante Rückkehr des Gamings, diesmal im FSD-Modus, der bereits in den USA, Kanada, Mexiko und Puerto Rico verfügbar ist, wäre also ein Comeback mit einer völlig neuen Ausrichtung: Spielen während der Fahrt, ähnlich wie in einem Flugzeug mit Autopilot.

Elon Musks Vision scheint klar: Das Auto der Zukunft ist nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch „Freizeitplattform“. Für Europa gibt es derzeit keine festen Pläne überhaupt für die Einführung von FSD. Tests laufen in einigen Ländern, aber ein fester Zeitplan bzw. ein Verfügbarkeitsdatum gibt es noch nicht.

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GTA 5 für Tesla-Autos? Elon Musk hat da eine Idee.

GTA 5 für Tesla-Autos? Elon Musk hatte bereits 2020 da eine Idee dafür. Bisweilen ist die Sache noch kompliziert. – Bilder: Rockstar Games, Tesla – Montage

Gaming im Tesla: Wie realistisch ist das wirklich?

Zunächst einmal muss Teslas autonomes System vollständig genehmigt sein. In den USA ist FSD noch immer als „Beta“-Software klassifiziert und erfordert manuelle Kontrolle. Auch wenn Musk gerne ambitionierte Zeitpläne kommuniziert, entscheiden letztlich die Regulierungsbehörden, wann und wo vollautonomes Fahren wirklich erlaubt ist.

Immerhin: In Austin, Texas, ist bereits ein erster Robotaxi-Service in Betrieb, ohne Fahrer hinterm Steuer, aber mit einem Tesla-Mitarbeiter zur Sicherheit auf dem Beifahrersitz. Der Preis: 4,20 US-Dollar pro Fahrt. Ein Symbol. Mit 42 löst man bekanntlich alles.

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