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Serien-Kritik zu Game of Thrones Staffel 8 – Episode 5: Freaky Friday

Euron, der den Drachen sieht... - (C) HBO

Also über den Titel „Freaky Friday“ zur Serien-Kritik zur Episode 5 – Staffel 8 von Game of Thrones darf man sich nicht wundern. Wenn man die Episode gesehen hat. Mit einem Drachen und einer halben Armee macht sich Daenerys auf zur finalen Schlacht. Soviel ist bekannt, doch das Ende konnte man „erahnen“. Oder man wollte es nicht wahrhaben.

Okay, ein wenig Spannung wurde in der letzten Serien-Kritik zur Episode 4 aufgebaut. Immerhin hat sich Cersei gut eingebunkert. Die eiserne Flotte steht und die Tore sind bemannt. Ein Drache wurde vom Himmel geholt. Zur Unterstützung steht die Goldene Kompanie. Doch niemand hat mit dem Satz gerechnet: „Gut, dann regiert die Angst.“

So brutal ist das Game of Thrones-Halb-Finale

Was passiert in der vorletzten Folge von Game of Thrones: „The Bells“? In unserer Serien-Kritik erfährt ihr einige Einzelheiten, was in der Folge passiert. Und so viel sei verraten: Die Vögelchen singen nicht mehr. Varys möchte die sieben Königslande darüber informieren, wer Jon Schnee wirklich ist. Doch das gelingt ihm nicht. Sein „Verrat“ wird aufgedeckt. Er landet im Feuer des Drachen. Eine sehr düstere Szene, wobei man ein wenig Angst bekommt, wenn Drogon aus der Dunkelheit empor kommt und sein Feuer zündet.

Dracarys!

Wieder in Gefangenschaft. Game of Thrones wiederholt sich?

Einer, der die Seiten gewechselt hat, um gegen den Nachtkönig in den Krieg zu ziehen, suchte den Weg zurück zu seiner Geliebten/Schwester. Doch Jaime wurde gefasst. Verraten hat ihm seine eiserne Hand, die ihm unverkennbar macht. Die Lannisters haben sich schon gegenseitig ermordet, aber Jaime war immer jener, der an Tyrion geglaubt hat. Der „dumme Lannister“, ein Beiname für Jaime, trifft auch diesmal zu, wenn er dachte, unbemerkt durch die Linien nach Königsmund zu kommen. Doch Tyrion möchte die Friedensglocken der Hauptstadt hören, damit unnötiges Blutvergießen vermieden wird. So kommt Jaime frei. Damit soll Cersei überzeugt werden, bevor die Stadt brennen wird.

Früher Start, späte Ankunft

Sie sind früher gegangen und später angekommen. Arya und Sandor kommen in Königsmund an. Als ein Nordmann an der Frontlinie die beiden fragt, wer sie sind, kündigt Arya an die Königin Cersei zu töten. Damit erspare sich der Soldat eine Schlacht und überlebe den nächsten Tag. Dieser möchte seinen Hauptmann fragen, doch Arya und Sandor reiten weiter.

Möge das Feuer beginnen: Oder warum ich diese Folge auch „Freaky Friday“ nenne

Am nächsten Morgen sieht man die eiserne Flotte von Euron Greufreud vor Königsmund liegen. Die Skorpion-Pfeile sind geschliffen und erwarten den letzten Drachen (und seine Königin). Die Lannister-Armee schafft ihre Bogenschützen auf die Mauer und verbarrikadiert die Einwohner der Stadt. Die einzige Hoffnung von Cersei, dass Daenerys die Stadt selbst in Ruhe lässt. Inmitten des ganzen Getümmels sehen wir Arya und ihren Begleiter in Richtung roten Bergfried. Dort sehen wir Cersei, die auf „ihre Stadt“ blickt. Nichtsahnend was passieren wird.

Die Goldene Kompanie vor den Toren Königsmund - (C) HBO

Die Goldene Kompanie vor den Toren Königsmund – (C) HBO

Die Armeen vor den Toren oder die letzte Schlacht in Game of Thrones

Vor Königsmund bezieht die Targaryen- und Stark-Armee Stellung. Die Goldene Kompanie bezieht ebenfalls Stellung vor den Toren der Stadt. Beide warten auf ein Zeichen. Wann geht es los? Warum tut sich nichts. Die nächste Einstellung zeigt uns, was passieren wird. Euron Graufreud sieht zum Himmel hinauf und erblickt Daenerys Drachen. Die Flotte wird von Drogon auseinander genommen. Die spitzen Pfeile der Skorpione-Geschütze sind nicht so effektiv, wie noch in der letzten Folge. Der Drache nimmt eine Reihe an Schiffen und die Nächste wie Spielzeug auseinander. Kein Pfeil und keine Lanze können ihnen etwas ausmachen. Die wenigen Schüsse, die man sieht, gehen ins Leere. Daenerys zieht durch und versenkt die ganze Flotte. Euron kann sich noch in letzter Sekunde retten. In ein paar Sekunden scheint alles vorbei. Die See ist frei. Dann wird die Stadt angegriffen. Man sieht mehrere Skorpion-Stellungen an der Küste fallen.

Unruhe in den Reihen der Goldenen Kompanie

Noch stehen sich die Armeen vor den Toren Königmunds gegenüber. Doch die Goldene Kompanie wird unruhig. Es gibt näherkommende Geräusche, die man hört. Daenerys lässt Drogon einen Feuerregen gegen das Tor von rückwärts sprühen und gleich einige Soldaten mit. Die Schlacht ist eröffnet. Das Metzeln hat begonnen. Die Dothraki stürmen als erstes in die Stadt und schlitzen einen Lannister-Soldaten nach dem anderen auf. Doch in all dem Getümmel hat der Hauptmann der Söldner-Truppe noch überlebt. Noch trifft es gut, denn als er wegrennen möchte bekommt er die Lanze von Grauer Wurm hineingestoßen.

Der Drache der die Türe öffnete... - (C) HBO

Der Drache der die Türe öffnete… – (C) HBO

Unruhe im roten Bergfried

Daenerys Armee stürmt die Stadt. Alle Skorpione sind zerstört. Die Flotte von Euron Graufreud liegt auf der Bucht des Schwarzwassers. Cersei wird von ihrer Hand, Qyburn, darüber informiert. Doch sie klammert sich an die Tatsache, dass der rote Bergfried noch nie eingenommen wurde. Es reiche ein Pfeil, damit die Schlacht vorüber sei. Doch kein Pfeil ist da, wenn man ihm benötigt. Und auch die eigene Armee legt ihre Waffen nieder, nachdem der Rest der Goldenen Kompanie das Weite sucht. Doch nicht so loyal und kampflustig – wie von ihrer Königin gedacht.

Komm auf die dunkle Seite der Macht... - (C) HBO

Komm auf die dunkle Seite der Macht… Sie liebt sowieso niemand auf dieser Seite der Welt.- (C) HBO

Inmitten der Stadt

Die Lannister-Armee trifft auf Jon, Grauer Wurm und ihre Armeen. Es kommt zum Duell der Blicke. Als die Soldaten von Cersei den Drachen hören ergeben sie sich. Sie lassen ihre Schwerter fallen und Jon sieht man die Erleichterung im Gesicht an. Das Töten hat ein Ende. Die Schlacht ist geschlagen. Jetzt müssen nur noch die (Friedens-)Glocken erklingen und alles ist vorbei. Daenerys harrt mit Drogon auf der äußeren Burgmauer aus. Die Mauer steht in Flammen und kein Pfeil kann ihr und ihren „Kind“ mehr etwas anhaben. Sieg.

Doch Daenerys bekommt den Blick einer „verrückten Königin“. Die Targaryen-Tante ist nicht darauf aus, irgendjemanden in dieser Stadt am Leben zu lassen. Ohne Rücksicht auf Verluste fackelt sie die Stadt ab. Grauer Wurm bekommt ebenfalls seine Rache und tötet einen Lannister-Mann mit seinem Speer und der Kampf am Boden geht weiter. Jon versucht seine Nordmänner aufzuhalten, für ihm ist die Schlacht geschlagen, doch diese finden ebenfalls Gefallen. Nicht nur die Soldaten, auch die Stadtbewohner werden getötet. Niemand soll weiterleben.

Eine brennende Stadt... - (C) HBO

Eine brennende Stadt… – (C) HBO

Die Flucht

Die Stadt scheint dem sicheren Untergang, nachdem auch der rote Bergfried von Drogon unter Feuer genommen wird. Die Mauern stürzen ein, ein Turm nach dem Anderen fällt. Staub, Chaos und Feuer beherrschen nun die Hauptstadt der sieben Königslande. Daenerys, Grauer Wurm, aber auch die Nordmänner – die hier ihren König Ned Stark einst verloren haben – bekommen ihre Rache. Nur Jon gefallen diese Taten nicht und er merkt wie seine Tante/Ex-Geliebte durchdreht.

Qyburn empfiehlt Cersei zu fliehen. Man sieht, aus der Ferne, wie grüne Flammen in der Stadt emporschießen. Das Drachenfeuer entzündet das Seefeuer in der Stadt. Währenddessen erreichen Sandor Clegane – der Hund – und Arya den Kartenhof. Sandor legt der Nachtkönig-Mörderin nahe umzukehren. Er ist auf Rache an seinem Bruder – den Berg – aus. Er werde sterben, wie auch Cersei. Sie könne sich noch retten, denn hier wird nichts mehr lange stehen. Arya bedankt sich bei Sandor und kehrt um. Sie hat Vertrauen in seine Worte.

Gregor – der Berg – steht seinem Bruder gegenüber. Qyburn schreit das er, der Berg, die Königin verteidigen solle. Doch dieser empfängt keine Befehle mehr, als er seinen kleinen Bruder Sandor sieht. Immerhin haben die beiden einen tiefen Hass aufeinander. Es kommt zum Duell, nachdem Qyburn von Gregor gegen die Wand gefetzt wurde. Cersei darf unversehrt weitergehen. Beim Kampf Bruder gegen Super-Zombie-Bruder erweist sich sehr rasch, dass man Gregor nicht töten kann. Immerhin ist er ja schon tot. Sandor sieht die Möglichkeit sich mit ihm ins Feuer zu stürzen und ergreift sie, nachdem auch ein Stich in den Kopf nichts brachte.

Cersei

Die Königin, die nun keine mehr ist, wandert desorientiert durch den Kartenhof, als sie Jaime erblickt. Dieser hatte zuvor einen Kampf mit Euron, der sich noch an Land retten konnte. Jaime konnte diesen „Liebhaber-Schwertkampf“ mit großen Mühen für sich entscheiden. Doch auch er, der einstige Königmörder, blutet. Die beiden erreichen die Kellergewölbe, doch alle Fluchtwege wurden von Geröll verschüttet. Es gibt keinen Weg mehr hinaus. Cersei bekommt es mit der Panik zu tun. Sie fleht ihren Bruder/Geliebten an: “Ich will, dass unser Kind lebt. Bitte lass mich nicht sterben, Jaime!” Die beiden umarmen sich. Dann stürzt das Gewölbe um sie ein. Die Königin ist tot. Lang lebe die Königin.

Arya

Zwischen Staub, Schutt und Asche hat Arya überlebt. Als einer der wenigen, nachdem das Drachenfeuer aus unmittelbarer Umgebung um sie versprüht wurde. Die Stadt ist wie ausgestorben. Doch da erblickt die Stark-Tochter ein Pferd. Langsam nähert sie sich und reitet schließlich aus der Stadt. Für mich die Heldin in Game of Thrones schlechthin. Auch wenn man weiß, dass sie nicht den Thron besteigen wird.

Meine Hoffnung liegt auf Arya Stark - (C) HBO

Meine Hoffnung liegt auf Arya Stark – (C) HBO

Fazit zu Game of Thrones – Staffel 8 Episode 5

„Freaky Friday“ trifft es wirklich. Die Targaryen-Tochter hat ihre Rache bekommen. Seit dem Tod des König in der ersten Staffel stellte man sich die Frage: Wer macht das Rennen um den Eisernen Thron, immerhin heißt die Serie ja auch “Game of Thrones”? Doch was passiert, wenn es gar keine Hauptstadt mehr gibt, die man regieren kann? Was wenn der eiserne Thron zerstört wird? Daenerys hat mit Drogon ordentlich aufgeräumt. Game of Thrones wird wieder spannend.

Man hat Daenerys verraten. Jon hat seinen Schwestern Arya und Sansa die Wahrheit über seine Abstammung verraten. Sansa erzählte es Tyrion. Tyrion sagte es Varys, dieser musste sterben, weil er es dem ganzen Königreich erzählen wollte. Jon erwiderte nicht die Liebe von Daenerys. Wer hat also Schuld daran, dass Königsmund – die prächtige Hauptstadt des Kontinents Westeroes, abgefackelt wurde? Sansa. Aber eigentlich Jon, weil er die Bitte seiner Tante nicht umgesetzt hat und alles verraten hat.

Hat Daenerys das richtige getan? Ist sie jetzt komplett durchgedreht und folgt dem „verrückten König“? – Eigentlich hätte man die Folgen “The Mad Queen” taufen sollen. Alles Feuer wurde in die Waagschale gelegt. Die finale Folge wird spannend, wenn man wissen möchte wer König oder Königin wird.

Und sie ritt am Schimmel davon... - (C) HBO

Und sie ritt am Schimmel davon… – (C) HBO

Ich denke Arya wird dem Ganzen das richtige Ende bereiten und Jon wird begreifen, dass nur mehr er der rechtmäßige König, auch herrschen kann. Immerhin hat er erkannt, dass die Taten die Daenerys getan hat, falsch waren. Und Sansa hatte Recht.

Oder kommt doch noch Kleinfinger und übernimmt die Sache? (Nein der ist nicht tot, der kommt auch aus Bravos.) Viel Raum für Spekulationen bleibt ja nicht mehr. Aber ein Versuch meine Hirngespinste im Netz zu verbreiten.

Einzelne Folgen oder gar die ganze achte Staffel könnt ihr auch auf Amazon.de kaufen.

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