Schrei besser nicht in dem Indie-Horror-Spiel Don’t Scream
Um dieses Horror-Game spielen zu können, musst du dein Mikrofon anschließen.
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Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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Die Ankündigung von Don’t Scream hat die Aufmerksamkeit der Gaming-Community geweckt, da es das eigene Mikrofon des Spielers gegen ihn wendet.
Die Nutzung der Mikrofone der Spieler als Teil der Kernmechanik eines Spiels ist kein völlig neues Konzept und Don’t Scream ist auch nicht das erste Spiel im Horrorgenre, das dies tut, wenn man bedenkt, dass es bereits Indie-Spiele wie Phasmophobia und Escape The Ayuowki gibt. Auch Don’t Scream wird sich auf den Found-Footage-Genre stützen, der bei Indie-Horrorspielen üblich geworden ist.
Don’t Scream scheint jedoch zu versuchen diverse bewährten Elemente zu vereinen, um ein Spielerlebnis zu bieten das weit darüber hinausgeht, z. B. durch den Einsatz der neuen Unreal Engine 5, die wesentlich realistischere Umgebungen bietet. Das lustige am Spiel ist, dass der Name Programm ist. Registriert dein Mikro, dass du schreist, dann musst du das Spiel von vorne starten. Auf der Steam-Seite von Don’t Scream wird zwar ausdrücklich die Verwendung eines Mikrofons gefordert, aber es könnte Möglichkeiten geben, diese Anforderung zu umgehen.
Obwohl Don’t Scream als Horrorspiel angepriesen wird, versucht es, potenzielle Spieler darauf hinzuweisen, dass es laut seiner Steam-Seite ein „kurzes Horrorerlebnis“ sein soll, das nur 18 Minuten lang ist. Entscheidend ist jedoch, dass die Zeit nur dann weiterläuft, wenn der Spieler sich bewegt und wenn der Spieler schreit, wird das Spiel neu gestartet, was das Gesamterlebnis möglicherweise verlängern könnte, je nachdem, wie der einzelne Spieler das Game angeht. In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Indie-Spiel von einem Zwei-Personen-Team entwickelt wird, ist es verständlich, warum es so kurz ist und warum es im Early Access veröffentlicht wird.
Ob Don’t Scream ohne Mikrofon spielbar sein wird, bleibt abzuwarten. Doch da es dem grundlegenden Gedanke entgegen wirkt, wäre es natürlich besser für ein gutes Spielerlebnis sich auf das System einzulassen und sich ordentlich durchgruseln zu lassen.
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