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Mortal Kombat 11: Aftermath (DLC) – Review

Der neue DLC setzt die Story rund um Liu Kang, Raiden und Konsorten fort! Wir haben es getestet.

Review von
Mortal Kombat 11: Aftermath - (C) NetherRealm Studios

ACHTUNG: Das Review zu Mortal Kombat 11 Aftermath beinhaltet Spoiler zur Story von Mortal Kombat X und 11 von den NetherRealm Studios. Bitte nur weiterlesen, wenn ihr dieses schon abgeschlossen habt!

Mortal Kombat 11- Avengers: Endgame Story-Spin

Mortal Kombat X endete mit einem korrumpierten Raiden. Das Amulett von Shinnok verstärkte seine Wut und er machte sich auf den Weg, all seine Gegner zu töten, um Earth Realm zu schützen.

Mortal Kombat 11: Aftermath - (C) NetherRealm Studios

Mortal Kombat 11: Aftermath – (C) NetherRealm Studios

Mortal Kombat 11 führte dann die Kronika ein, welche sich im Laufe der Story als Mutter von Shinnok offenbarte. Kronika ist ein Titan und herrscht über den Sand der Zeit (ja es heißt wirklich Sand der Zeit, Prince of Persia Style!). Sie nützt ihre Fähigkeiten um die Zeit zurück zu drehen und bringt jüngeren Versionen der Helden aus den Neunzigern in die Zukunft! Aufgrund dieser Konstellation löst sich der böse Raiden auf. Sein früheres Ich ist nun die einzige Version in dieser Zeit.

Man bediente sich also einer Zeitreise á la Avengers um nicht nur das Böse zu besiegen, sondern alle bisher verstorbenen Charaktere zurückzubringen. Anfänglich war ich noch enttäuscht über diesen Schritt, doch die Story entfaltete sich sehr gut, wofür sich die Entscheidung wieder lohnte.

Mortal Kombat 11: Aftermath – Der Kampf danach

Es sollte sich herausstellen, dass Kronika schon über Jahrhunderte weg das Schicksal der Mortal Kombat Krieger manipuliert, um so stets die Kontrolle zu behalten. Der Schlüssel der Manipulation war stets eine Auseinandersetzung zwischen Raiden und Liu Kang, dem Auserwählten. Durch den Tod von Liu Kang in diesem Kampf konnte der Kreis nie gestoppt werden. So vereinen beide ihre Kräfte, wodurch Liu Kang zum Feuergott aufsteigt.

Mit seinen neuen Kräften schafft er es, Kronika zu besiegen. Nun liegt es an ihm die Zeitlinien wieder neu zu formen. Hier ist es wo Mortal Kombat 11: Aftermath ansetzt.

Wie aus dem Nichts tauchen Shang Tsung, Fujin, Raidens Bruder, und Nightwolf auf. Shang Tsung sagt Liu Kang, dass er die Zeit ohne die Seelen-Krone von Kronika nicht reparieren kann. Sie sei ein essentieller Bestandteil. Liu Kang kann als neuer Gott jedoch nicht in die Zeitlinien zurückgehen und eingreifen. Er muss den Sand der Zeit schützen. Somit entscheidet er sich, die drei neuen Verbündeten zurückzusenden, um die Krone zu ergattern, bevor sie in Kronikas Hände fällt. Also reist man erneut im Avengers-Stil in die Vergangenheit!

Mortal Kombat 11: Aftermath - (C) NetherRealm Studios

Mortal Kombat 11: Aftermath – (C) NetherRealm Studios

Finish Him!

Auf den Spieler warten ganze 5 neue Kapitel mit jeweils 4 Kämpfen pro Charakter, wie man es gewohnt ist. Dabei übernimmt auch die Steuerung anderer Charaktere. Zur Wahrung der Story und des Erlebnisses gehe ich aber nicht näher auf diese ein.

Spielerisch ist es ganz gleich mit Mortal Kombat 11. Am System wurde nichts geändert. Wie beim Vorgänger kann man bei gewissen Passagen auswählen, mit welchem Kämpfer man in den Kampf gehen will. Auch manche Zwischensequenzen sind gleich, wurden jedoch für die Zeitreise adaptiert. Es warten aber auch komplett neue Sequenzen auf die Spieler.

Story als Kernpunkt

Die Story ist ganz klar das Zentrum des Spektakels. Dies ist es auch, was ich an NetherRealm Studios so schätze. Sie geben sich wirklich Mühe, eine packende Geschichte zu erzählen, wo die Zwischensequenzen teilweise schon länger dauern als die Kämpfe selbst!

Spannend bei Mortal Kombat 11: Aftermath ist es, dass es euch als Spieler überlassen wird, wie ihr die Story beenden wollt, als Kämpfer der Guten oder der Bösen Seite! Das bringt euch ein Alternatives Ende und Motivation es erneut zu spielen. Auch die Alternativen Kämpfe sind cool, da ihr hier immer verschiedene Sprüche und Bruchstücke zu der Story oder Rivalitäten der jeweiligen Charaktere erfährt.

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Fazit

Mortal Kombat – Den anderen um Welten voraus

Es gab eine Zeit, da wurde es Still um die Serie Mortal Kombat. Von Beginn an hatten sie eine große Fan-Gemeinde. Die Marke brachte echte Schauspieler und extreme Brutalität auf die Konsolen. Letzteres war im Endeffekt “Schuld” für die Einführung der Games-Indizierung. “Spiele für Erwachsene” waren bis dahin kein Thema. Jetzt gab es sie.

Auf der neuen Generation hat Netherrealm Studios einen einzigartigen Relaunch geschafft. Mit dem Fokus auf eine Haupt-Story und der Möglichkeit, mehrere Charaktere in dieser zu spielen, bekam man ein vollkommen neues Erlebnis. Mortal Kombat 11: Aftermath ist der “vierte” Teil in dieser Saga und macht wie die Vorgänger alles richtig.

Wer Spaß an den bisherigen Teilen hatte und die Story so interessiert wie ich verfolgt, dem kann ich diesen DLC nur zu Herzen legen und wärmstens empfehlen. Es ist davon auszugehen, dass Mortal Kombat 12 an Aftermath anknüpfen wird, da will man die Story keinesfalls verpassen!

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ReviewWertung

9SCORE

Mortal Kombat 11: Aftermath macht alles richtig und ist als DLC jeden Cent Wert. Die Story sollte man sich nicht entgehen lassen!

Detail-Wertung

Grafik

9

Sound

9

Gameplay

8

Motivation

10

Steuerung

10

Multiplayer

10

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