PS Plus und Game Pass „nicht die Zukunft des Gamings“ – sagt US-Analyst
Ein US-Analyst sieht das Ende des Abo-Booms: PS Plus und Xbox Game Pass stagnieren laut Circana seit 2021.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Abo-Dienste wie PS Plus und Xbox Game Pass stagnieren. Monatliche Spiele-Flatrates wie PlayStation Plus oder Xbox Game Pass galten lange als das nächste große Ding im Gaming. Doch laut dem bekannten US-Analysten Mat Piscatella von Circana ist dieses Geschäftsmodell mittlerweile an seine Grenzen gestoßen. In einem neuen Beitrag erklärt er: Abo-Modelle seien „sicherlich nicht die Zukunft des Gamings“.
Was steckt hinter der Aussage? Laut Piscatella haben sich die Ausgaben der US-Spieler für Abo-Dienste wie PS Plus und Game Pass seit 2021 kaum verändert. Nur einmal, zum Release von Call of Duty: Black Ops 6, sei ein kurzfristiger Anstieg von 14 Prozent zu beobachten gewesen. Soweit so gut.
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Dabei sind die Preise in diesem Zeitraum sogar gestiegen, das bedeutet: Obwohl die Einnahmen stabil bleiben, zahlen die Spieler mehr. Ein klares Zeichen dafür, dass das Wachstum stagniert.
Hat Sony hat alles richtig gemacht?
Sony wurde in der Vergangenheit oft dafür kritisiert, seine eigenen Blockbuster wie Spider-Man 2 oder God of War Ragnarök nicht direkt zum Release in PS Plus Premium anzubieten, anders als Microsoft mit dem PC/Xbox Game Pass. Doch rückblickend könnte sich genau das als die nachhaltigere Strategie erweisen.
Sony setzt stattdessen auf hochwertige Spieleverkäufe und ein starkes Backlog im Abo – wie sich zeigt, mit Erfolg. Denn trotz wachsender Konkurrenz bleibt der PlayStation-Konzern wirtschaftlich stabil und spart sich kostspielige Deals, um große Titel zu subventionieren.
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US spending on video game subscriptions had been basically flat for years following 2020-21 growth, only boosted by 12% in Q4 thanks to CoD going to Game Pass.
Subscriptions are certainly not THE future of gaming (although they can continue to be part of it).
— Mat Piscatella (@matpiscatella.bsky.social) 27. April 2025 um 21:14
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Microsoft öffnet sich der Konkurrenz
Währenddessen hat Microsoft begonnen, Spiele wie Forza Horizon 5 und Indiana Jones and the Great Circle auch auf PlayStation zu veröffentlichen, ein Schritt, den viele als Eingeständnis deuten, dass der Game Pass nicht allein tragfähig ist.
Was heißt das für die Zukunft? Abo-Modelle werden nicht verschwinden. Sie bleiben ein wichtiger Teil der Branche, vor allem für Gelegenheitsspieler oder als Ergänzung zum klassischen Kaufmodell. Doch die Prognosen, dass Game Pass & Co. das komplette Gaming-Modell revolutionieren würden, scheinen sich nicht zu erfüllen. Wir kaufen unsere Spiele doch lieber selber und „besitzen“ sie.
Die Zukunft gehört also vielleicht wieder dem klassischen Kauf oder einem ausgewogenen Mix aus beidem.
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