„Alles wird teurer“, nur nicht der „Nintendo Switch Preis“
Nintendo hat keine Pläne, den Switch-Preis "zu diesem Zeitpunkt" zu erhöhen. Trotz Gewinneinbruch wird der Preis nicht angehoben.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Derzeit gehen die Energiepreise durch die Decke. Auch wenn es Treibstoffe wie Benzin und Diesel derzeit um ein paar Cent günstiger gibt als noch vor einigen Wochen: Das Leben wird teurer! Nicht nur gefühlt wird alles teurer. Der Halbleiter-Chipmangel, Mehrkosten bei Produktion und Logistik wirken sich daher auch auf elektronische Geräte aus. Und wie sieht es mit unserem Lieblingshobby aus? Nintendo möchte den Switch-Preis halten. Vorerst.
Nintendo-Präsident Shuntaro Furakawa sagte kürzlich, dass das Unternehmen „zum jetzigen Zeitpunkt“ keine Pläne hat, den Preis für die Switch-Konsolenfamilie zu erhöhen, um „zu vermeiden, dass die Leute ausgepreist werden“. Diese Aussage folgt nachdem die Verkäufe der aktuellen Nintendo-Konsole aufgrund der anhaltenden Halbleiterknappheit um über 20 Prozent zurückgegangen ist, gegenüber den Vormonaten. Das Ganze hat zu einem Gewinneinbruch von satten 29 Prozent geführt.
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„Wir ziehen es aus zwei Gründen zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Betracht“, so der Nintendo-Präsident gegenüber Nikkei Asia in einen Interview. „Um einer breiten Palette von Kunden einzigartige Unterhaltung zu bieten, wollen wir vermeiden, dass die Leute überteuert werden. Unsere Konkurrenz ist die Vielfalt der Unterhaltung in der Welt, und wir denken immer über die Preisgestaltung nach dem Wert des Spaßes, den wir anbieten.“
Nintendo Switch Preis bleibt gleich: „Besserung in Sicht“
Wie geht es Nintendo bei der Beschaffung von Halbleiterchips? Eine wichtige Frage, bei der Furakawa „Besserung in Aussicht“ stellt. An der Absatzprognose von 21 Millionen Switch-Einheiten für das Geschäftsjahr bis März 2023 hat man einen „klaren Produktionsausblick“. Doch der Nintendo-Präsident sieht etwas negativ in die Zukunft: „Darüber hinaus sind die Dinge ungewiss.“
Die Nachfrage übersteigt das Angebot, zumindest bei den Halbleitern. Nintendo ziehe eine Preis-Erhöhung für die Switch-Konsole nicht in Betracht. Das Unternehmen möchte die „Dynamik des Gesamtgeschäfts“ aufrechterhalten. Bisher hat Nintendo mehr als 110 Millionen Konsolen verkauft und möchte vor allem mit Software verdienen.
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OLED-Modell wenig profitabel: Gegenüber dem Standard- und Lite-Modell ist die Switch OLED weiterhin „weniger profitabel“. Nintendo sieht vor allem die Preissteigerungen bei der Logistik, nicht nur auf dem Luftweg, sondern auch auf dem Seeweg.
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Vor allem mit neuer Software wie Splatoon 3, dass Anfang September erscheinen wird, möchte Nintendo bei den Spielern punkten. – (C) Nintendo
Die Nintendo Switch ist bei uns aktuell laufend verfügbar. Das OLED-Modell bekommt man um 335,80 Euro bei Amazon.de. Die Standard-Version kostet 282,35 Euro bei Amazon.de. Übrigens wird es dieses und nächstes Geschäftsjahr keine Nintendo Switch Pro geben.
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