Nintendo eShop: Trick, um günstiger an Spiele zu kommen, wurde geschlossen
Ändere deine Region und bezahlte weniger: Nintendo schließt Schlupfloch für günstigere eShop-Spiele.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Nintendo hat eine Lücke geschlossen, die genutzt wurde, um günstigere Spiele im eShop zu kaufen, indem die Möglichkeit, die Region zu ändern, eingeschränkt wurde. Das bedeutet, dass viele Switch-Besitzer ihre Spiele nicht mehr über den argentinischen eShop kaufen können, was nach Währungsumrechnung oft viel günstiger war.
In Argentinien sind Nintendo Switch-Spiele im eShop günstiger zu erwerben. Wenn man seinen Standort änderte, konnte man via PayPal günstig Spiele in Südamerika digital einkaufen. Tolle Sache. Nur funktioniert jetzt nicht mehr. Nintendo hat anscheinend das Schlupfloch geschlossen, dass bereits einige tausend Spieler für sich nutzten, um die gleichen Spiele zu einem günstigeren Preis zu erhalten.
Nintendo eShop-Änderung: Ausländische Zahlungsoptionen werden teilweise nicht mehr zugelassen
Den Trick kennen viele Spieler. Die Region ändern, um eine günstigere Währung (für einen selbst) auszuwählen. Nintendo hat anscheinend keinen Gefallen daran gefunden, dass Nutzer versuchen, günstigere Deals zu erzielen. Seit einiger Zeit gibt es eine Warnung auf der Nintendo-Website seine Region nicht grundlos zu ändern, wenn man nicht tatsächlich umgezogen ist.
„Für den Fall, dass ein Nintendo eShop für deine Region existiert, werden Kreditkarten, die in deiner Region ausgestellt wurden, nicht im eShop einer anderen Region funktionieren. (Beispiel: In den USA ausgestellte Kreditkarten funktionieren nur im Nintendo eShop für Nordamerika.“
Nintendo betreibt eine jener Online-Plattformen, die Preise für Einheimische vernünftig anpasst. Das durchschnittliche Gehalt in Argentinien beträgt zwischen 300 bis 1300 Euro im Monat. Daher versucht Nintendo auch in diesem Land seine Spiele so zu verkaufen, dass sie auch leistbar sind.
Nun ist es eben so, dass Nintendo seine Bedingungen im eShop angepasst hat. Es werden keine Einkäufe mehr mit Karten, die in Ländern außerhalb der Store-Region ausgestellt wurden, akzeptiert. Nicht einmal mehr brasilianische Karten funktionieren im eShop in Argentinien, wie @necrolipe auf „X“ (vormals Twitter) berichtet.
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Schade eigentlich, weil gerade jetzt gäbe es wieder einige interessante ältere Spiele, für die man für ein paar Euro weniger die Augen zu drücken würde. So kommen die besten Batman-Spiele für die Nintendo-Konsole. Aber auch Red Dead Redemption hätte durchaus seinen Reiz, das Spiel aus dem Jahr 2010 wieder auf der Switch durchzuspielen.
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