Neues PS5-Modell soll Online-Pflicht für Disc-Laufwerk streichen und erhält überarbeitetes Kühlsystem
Das neue PS5-Modell CFI-2100/2116 verzichtet laut frühen Berichten auf die Internetpflicht beim Disc-Drive und übernimmt das verbesserte Kühlsystem der PS5 Pro.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Sony soll beim neuesten PlayStation 5 (PS5)-Modell gleich mehrere zentrale Bauteile überarbeitet haben. Laut Technik-Insidern wie Zuby_Tech entfällt beim CFI-2100/2116 offenbar die bisherige Online-Pflicht, die beim ersten Einsatz des modularen Disc-Laufwerks erforderlich war.
Zudem bekommt die Konsole das verbesserte Kühlsystem, das Sony für die PS5 Pro entwickelt hat. Beide Änderungen wurden anhand früher Auseinanderbauten der PS5 und Bildmaterial festgestellt und sorgen derzeit für große Aufmerksamkeit innerhalb der Community.
Neue PS5: Internet-Pflicht für Disc-Laufwerk offenbar entfernt
Bei älteren PS5-Modellen musste ein neues Disc-Laufwerk per Internetverbindung authentifiziert werden, bevor Spiele oder Filme gelesen werden konnten. Dieser Schritt sorgte lange für Kritik, weil er selbst Besitzer physischer Games an ein Online-Setup band. Beim CFI-2100/2116 scheint diese Vorgabe nun wegzufallen. Erste Nutzerberichte zeigen, dass das modulare Laufwerk ohne Internet aktiviert werden kann und sofort funktioniert. Sollte sich das bewahrheiten, wäre dies ein spürbarer Schritt in Richtung mehr Nutzerfreundlichkeit.
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Neues Kühlsystem bringt Technik der PS5 Pro
Auch bei der Kühlung hat Sony nachgebessert. Das neue Modell setzt auf dasselbe System wie die PS5 Pro und nutzt damit ein verändertes „Heatsink“-Design mit speziellen Rillen. Diese verhindern, dass sich das flüssige Metall auf dem Chip verschiebt oder über längere Zeit austrocknet. In der Vergangenheit war genau dieses Verhalten bei einzelnen PS5-Revisionsmodellen aufgefallen und führte zu thermischen Problemen. Mit der neuen Konstruktion sollen Stabilität und Langlebigkeit deutlich steigen.
Allerdings kommt das Upgrade mit einem Kompromiss. Ein Auseinanderbau der PS5 aus dem September zeigte, dass das Modell wieder auf eine 825-GB-SSD setzt. Die zuvor angebotene 1-TB-Variante der Slim-Version wurde damit zurückgestuft, obwohl der Preis für das Digital-Modell unverändert geblieben ist. Parallel dazu ist die Konsole etwas leichter geworden. Rund 156 Gramm weniger Gewicht resultieren aus Änderungen am Kühlsystem und dem Einsatz dünnerer Metallabschirmungen.
Das neue PS5-Modell wirkt damit wie eine Mischung aus gezielten Verbesserungen und überraschenden Rückschritten. Während die entfallene Online-Pflicht und das bessere Cooling positiv aufgenommen werden, sorgt der reduzierte Speicher für Stirnrunzeln. Vor allem, wenn Spiele nur noch digital heruntergeladen werden.
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