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Artikel von Tim Rantzau +
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Für Fans von Arcade-Rennspielen ist es eine Nachricht, die schmerzt: Criterion Games, das Studio hinter den legendären Burnout-Spielen und den jüngsten Need for Speed-Titeln, entwickelt künftig keine Rennspiele mehr. Stattdessen konzentriert sich das Team vollständig auf die Battlefield-Reihe. Damit endet eine Ära, die das Genre über viele Jahre maßgeblich geprägt hat.

Criterion war über Jahrzehnte für einige der beliebtesten Rennspiele überhaupt verantwortlich. Mit Burnout 3: Takedown, Burnout Revenge und Burnout Paradise setzte das Studio neue Maßstäbe für rasante Arcade-Action und spektakuläre Crashs. Später übernahm Criterion auch die Entwicklung der Need for Speed-Reihe und veröffentlichte unter anderem Hot Pursuit, Most Wanted und zuletzt Need for Speed Unbound.

Battlefield hat jetzt oberste Priorität

Die Entscheidung kommt nicht völlig überraschend. Bereits in den vergangenen Jahren unterstützte Criterion verstärkt die Entwicklung der Battlefield-Reihe. Nun ist daraus eine vollständige Neuausrichtung geworden. Laut Verantwortlichen innerhalb der Battlefield Studios arbeitet Criterion künftig ausschließlich an der Shooter-Serie und wird keine neuen Rennspiele mehr entwickeln.

Burnout Paradise Remastered - (C) Electronic Arts

Burnout Paradise Remastered – (C) Electronic Arts

Für Need for Speed bedeutet das eine ungewisse Zukunft. Electronic Arts hatte bereits zuvor erklärt, dass die Rennspielreihe zwar nicht eingestellt sei, derzeit aber pausiert werde und zu einem späteren Zeitpunkt „auf neue und interessante Weise“ zurückkehren solle. Wer künftig für die Entwicklung verantwortlich sein wird, ist bislang allerdings nicht bekannt.

Auch Burnout rückt in weite Ferne

Noch schlechter sieht es für Burnout aus. Die Reihe liegt seit Jahren auf Eis und erhielt zuletzt lediglich eine Neuauflage von Burnout Paradise Remastered. Da Criterion jetzt keine Rennspiele mehr entwickelt, sinken die Chancen auf einen echten Nachfolger erheblich.

Für viele Fans markiert die Entscheidung das Ende einer besonderen Zeit. Criterion stand wie kaum ein anderes Studio für schnelles Arcade-Gameplay, spektakuläre Verfolgungsjagden und actiongeladene Rennen. Sowohl Burnout als auch Need for Speed profitierten von dieser Philosophie und gehörten über Jahre hinweg zu den bekanntesten Rennspielmarken der Branche.

Ob Electronic Arts die beiden Reihen eines Tages einem anderen Studio anvertraut, bleibt offen. Fest steht jedoch: Mit dem Abschied von Criterion aus dem Rennspielgenre verliert die Branche eines ihrer prägendsten Entwicklerstudios. Für Fans von Need for Speed Burnout ist das eine Nachricht, die das Ende einer legendären Ära einläutet.

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