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Artikel von Klaus +
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Xbox-Spiele werden vorerst doch nicht teurer. Noch im Mai kündigte Microsoft an, dass ihre Premiumtitel ab Ende des Jahres im Preis steigen sollen. Die genaue Bepreisung kam dann mit The Outer Worlds 2. Das für Oktober geplante Space-Rollenspiel wurde nämlich mit einem UVP von 80 US-Dollar beziehungsweise Euro enthüllt. Auf Amazon ging die Premium Edition für 100 Euro online. 

Jetzt soll der Preis der Standard-Version offiziell wieder um zehn Dollar auf die gewohnten 70 US-Dollar sinken (via Microsoft Central). Wer The Outer Worlds 2 bereits bestellt hat, bekommt laut Microsoft die Differenz rückerstattet. „Wir konzentrieren uns darauf, Spielern unglaubliche Welten zum Erkunden anzubieten und werden unsere Vollpreis-Veröffentlichungen zum Jahresende, darunter The Outer Worlds 2, bei 69,99 US-Dollar belassen – entsprechend den aktuellen Marktbedingungen„, heißt es in einem Statement.

The Outer Worlds 2 - Bild: Obsidian Entertainment, Xbox Game Studios

The Outer Worlds 2 – Bild © Obsidian Entertainment, Xbox Game Studios

Im Mai stieg auch der Preis der Xbox Series – für beide Varianten – um jeweils 50 Euro. Diese Änderung trat direkt nach der Ankündigung in Kraft und bleibt unverändert. 

Publisher wollen höhere Preise für Spiele durchboxen 

Die physische Version von Mario Kart World kostet rund 90 Euro. - Bilder: Nintendo / KI - Bildmontage

Die physische Version von Mario Kart World kostet rund 90 Euro – Bilder: © Nintendo / KI – Bildmontage

In diesem Jahr sorgten Preiserhöhungen bereits mehrfach für Shitstorms. Inzwischen haben mehrere Publisher versucht, die Bepreisung von 80 bis 90 Euro durchzusetzen, sind aber mehrfach auf Widerstand gestoßen. Für viele Zocker dürfte hier eine Schmerzgrenze überschritten sein. Auch Nintendo sorgte zuletzt wegen des Preises von 90 Euro für die physische Version von Mario Kart World für Unmut bei Fans, wobei bisher noch kein weiteres Spiel für die Switch 2 mit demselben UVP angekündigt wurde. Der Fun-Racer war insgesamt etwas günstiger, wenn er im Bundle mit der neuen Konsole gekauft wurde.

Borderlands 4 - Bild: 2K Games

Borderlands 4 – Bild © 2K Games

Zuletzt sorgte auch Borderlands 4 für Aufruhr: Serienproduzent Randy Pitchford verkündete öffentlich, dass “echte Fans” einen Preis von 80 Euro durchaus zahlen würden. Damit kassierte er viel Spott in den sozialen Medien und ruderte zurück. Pitchford entschuldigte sich, inzwischen wurde der geplante Preis ebenfalls auf 70 Euro revidiert.

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