
Markus BauerMarkus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Die CMA (britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde) hat ihre Haltung zur geplanten Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft geändert und festgestellt, dass die Transaktion wahrscheinlich keinen negativen Einfluss auf den Konsolenspielwettbewerb in Großbritannien haben wird. Sony hat diese Entscheidung jedoch offenbar nicht begrüßt und bezeichnet die CMA-Überprüfung in ihrer heutigen Stellungnahme als „überraschend, beispiellos und irrational“.
Wie reagiert der PlayStation-Hersteller? Sony argumentiert, dass die britische Regulierungsbehörde ihrem erklärten Ziel in den ursprünglichen vorläufigen Feststellungen widersprochen habe, indem sie sich auf ein einziges Modell konzentrierte, um ihre Schlussfolgerungen zu bewerten, anstatt den Anreiz des fusionierten Unternehmens zur Durchführung einer Zwangsvollstreckung unter Berücksichtigung aller verfügbaren Beweise zu bewerten. Sony reichte seine Antwort auf die ergänzende Erklärung der CMA am 31. März ein, und das Dokument wurde heute veröffentlicht.
Sony wettert weiter gegen Activision-Blizzard-Deal von Microsoft
Sony weist auf zahlreiche angebliche konzeptionelle Fehler im überarbeiteten Lifetime-Value-Modell (LTV = individuellen Wert jeder Kundenbeziehung eines Unternehmens) der CMA (Link: PDF-Datei) hin:
- Sony argumentiert, dass das Modell die Gewinne von Microsoft durch das Zurückhalten von Call of Duty von PlayStation-Plattformen um etwa 70 % unterschätzt, da es nicht berücksichtigt wird, dass hochengagierte Call of Duty-Spieler höhere Einnahmen erzielen. Auch wenn Microsoft Verluste machen wird durch den Wegfall von Lizenzgebühren.
- Das Modell der CMA verwirft die aktuellen Geschäftsdaten von Microsoft und stützt sich stattdessen auf seine angepassten LTV-Schätzungen, die nicht mit dem aktuellen Geschäft übereinstimmen.
- Das Modell sei in seiner Annahme auch falsch, dass Spieler, die sich nicht stark mit Call of Duty beschäftigen, nicht zu Xbox-Plattformen wechseln würden, wenn das Franchise von PlayStation zurückgehalten würde.
Übernahme ist anders, als bei Bethesda
Der geplante Activision-Blizzard-Deal durch Microsoft sei etwas anders, als die Übernahme von Bethesda bzw. dessen Muttergesellschaft ZeniMax.

Redfall erscheint im Mai Konsolen-exklusiv für Xbox. – (C) Bethesda
Die geplante Übernahme wird weltweit von Aufsichtsbehörden geprüft. Großbritannien und die EU werden den Deal wohl durchgehen lassen, nachdem Microsoft Zugangsvereinbarungen mit Nintendo, Nvidia und Co abgeschlossen hat. Einzig aus den USA, dem Mutterland von Microsoft, hört man derzeit wenig Positives. Sogar in Japan ist man der Meinung, dass sich durch die Übernahme des Call of Duty-Herausgebers an der aktuellen Marktlage nicht viel für Sony verändern wird.
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