Indiana Jones And The Great Circle (PC) – Game-Review
Für Hobby-Archäologen führt kein Weg an Indiana Jones and the Great Circle vorbei - das erklären wir in unserem Test-Bericht.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Starke Geschichte und Atmosphäre, inspiriert von Indiana Jones' besten Momenten
- Klobige Steuerung und technische Probleme trüben das Spielerlebnis
- Musikalische Untermalung und Schauplätze sorgen für ein kinoähnliches Abenteuer
Mit Indiana Jones And The Great Circle hat MachineGames ein Spiel veröffentlicht, das Fans von Action-Adventures und dem ikonischen Archäologen gleichermaßen ansprechen soll. Doch hält der Titel, was der Name verspricht, oder bleibt er in der Vergangenheit stecken? In unserem Test-Bericht zu Indiana Jones And The Great Circle nehmen wir das Spiel unter die Lupe und zeigen dir, ob sich der Kauf lohnt.
Bin ich in einem Kinofilm?
Die Handlung spielt 1937 und knüpft lose an die Ereignisse von „Jäger des verlorenen Schatzes“ an. Du schlüpfst in die Rolle von Dr. Jones, der von Troy Baker vertont wird (im engl. Original, in der dt. Version von Harrison Ford-Synchronsprecher Wolfgang Pampel), und begibst dich auf die Jagd nach einem gestohlenen Artefakt. Die Reise führt dich zu ikonischen Schauplätzen wie der Sixtinischen Kapelle und den Pyramiden von Gizeh. Dabei begegnest du Verbündeten und Widersachern, die das Abenteuer mit Leben füllen.
Besonders hervorzuheben ist Gina Lombardi, gespielt von Alessandra Mastronardi. Sie bringt Charme und Witz ins Spiel und ist eine großartige Begleiterin für Indy. Die Dialoge sind stimmig, und die Atmosphäre erinnert an die besten Momente der Filmreihe. Auch der Antagonist, Emmerich Voss, verkörpert das Böse mit einer unverkennbaren Note. Fast so gut wie die Indy-Trilogie. Nicht was danach kam.
Gameplay: Spaß trifft auf Frust
Die Mischung aus Erkundung, Kämpfen und Rätseln funktioniert grundsätzlich gut. Doch die Steuerung zeigt Schwächen: Übergänge zwischen First- und Third-Person-Perspektiven wirken oft unbeholfen. Das Klettern und die Kämpfe fühlen sich manchmal klobig an, was gerade in hektischen Momenten frustrierend sein kann.
Positiv fällt das halb-offene Weltdesign auf. Die einzelnen Gebiete bieten genug Platz für Erkundungen und Nebenquests, ohne überfordernd zu wirken. Das Durchstöbern von Höhlen oder das Lösen kleiner Rätsel belohnt dich mit versteckten Schätzen und steigert das Gefühl, wirklich ein Archäologe zu sein. Ein Wermutstropfen bleibt jedoch das Kanu im letzten Abschnitt: Die Steuerung ist unnötig kompliziert und bremst den Spielfluss. Das hätte man sauberer lösen können.

Sieht schick aus, aber ist ziemlich klobig: der Faustkampf im Spiel. – Bild: Bethesda, Lucasfilm
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Technik: Ein zweischneidiges Schwert
Grafisch zeigt Indiana Jones And The Great Circle zwei Gesichter. Die technischen Ansprüche, die das Spiel liefert sind gewaltig. Wer hier keinen High-End-Gaming-PC besitzt, wird es auch nicht in vollen Zügen auskosten können. Trotzdem wirkt es nicht, als wäre es das schönste Spiel, dass man je gespielt hat. Es scheint so, als wäre es nicht optimiert worden. Dieser technische Spagat trübt den Gesamteindruck, obwohl die detailreiche Gestaltung der Schauplätze durchaus gelobt werden kann. Immerhin musste ich auch einige Spielabstürze hinnehmen!
Musikalisch trifft das Spiel den richtigen Ton. Die von Gordy Haab komponierte Musik orientiert sich an den klassischen John Williams-Scores und setzt wichtige Szenen gekonnt in Szene. Der ikonische Indiana-Jones-Marsch sorgt für Gänsehaut, während die Soundeffekte, wie das Knallen der Peitsche, das Erlebnis abrunden. Kinoreif. Das gehört in ein Museum!
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Fazit zu Indiana Jones And The Great Circle im Test
Indiana Jones And The Great Circle ist ein Spiel mit Stärken und Schwächen. Die spannende Geschichte, das gelungene Leveldesign und die tolle Vertonung ziehen dich in den Bann. Gleichzeitig sorgen technische Unsauberkeiten und die klobige Steuerung für Frustmomente.
Wenn du Indiana-Jones-Fan bist und über die Macken hinwegsehen kannst, erwartet dich ein unterhaltsames Abenteuer. Für alle anderen lohnt sich vielleicht ein Blick, sobald technische Updates die größten Probleme behoben haben. Bis dahin haben wir dir die besten PC-Einstellungen zusammengestellt, um das Spiel auch im tadellosen Zustand zu spielen.
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Test-System: AMD Ryzen 9 7900; 64GB Dominator RAM DDR5-6000; AMD Radeon RX 7900 XTX 24GB DDR6; Gespeichert auf NVMe M.2. Corsair MP600 PRO XT; ASUS ROG STRIX X670E-F GAMING Motherboard

