Halo-Mitschöpfer über TV-Serie: „Nicht das Halo, dass ich gemacht habe“
Marcus Lehto, Halo-Mitschöpfer, hat "harte Worte" für die Paramount+ TV-Serie übrig.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Die Halo TV-Serie macht vieles anders als die Videospiele. Der Master Chief hat dauernd seinen Helm unten. Man sieht sogar seinen blanken Hintern und er hat sogar Sex. Damit hat man als Halo-Fan der ersten Stunde nicht wirklich gerechnet. Der Mitschöpfer von Halo, Marcus Lehto, sieht das ähnlich mit seiner Meinung.
Die Paramount-Serie ist ziemlich umstritten. Sci-Fi-Fans finden sie super. Halo-Fans schockiert sie. Eines der größten Probleme, das die meisten Fans der Videospiele mit der Show haben, ist, wie sie die Hauptfigur behandelt. Und vor allem wie sich der Master Chief verhaltet.
Untypisch für 117
Es ist also keine Überraschung, dass die meisten Halo-Fans die Show schlichtweg nicht mögen. Auch der Halo-Mitschöpfer Marcus Letho fühlt sich an den Kopf gestoßen – zumindest wirkt es beim ersten Tweet so. Ein Fan auf Twitter fragte nach, für wen die Halo TV-Serie überhaupt gedacht sei. Letho antwortete darauf:
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„Ja, ich bin mir nicht sicher, woher die Inspiration für die Show jetzt kommt. Nicht das Halo, das ich gemacht habe.“
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Die Aussage mag zwar den Anschein erwecken, dass Marcus Letho kein Fan der Show wäre, doch es scheint anders.
„Um der Klarheit willen, ich habe nie gesagt, dass ich es nicht mag. als wäre es ein anderes Universum.“
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Es gibt sogar gute Dinge, wie Letho laut seiner Meinung findet. Die Kampfszenen und die visuellen Effekte für Plasma-Waffen. Die seien laut ihm sogar „genau richtig“. Und er ist sich nicht eines Resümees zu schade: „Ich habe nicht gesagt, dass ich die Serie hasse. Einige Teile sind interessant. Ich bin nur verwirrt von vielen der getroffenen Entscheidungen, die sich ziemlich weit außerhalb der Kernfiktion anfühlen, an deren Erstellung ich mitgewirkt habe.“
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Meine Meinung zur Halo TV-Serie: Betrachtet sie als Sci-Fi-Epos
Ehrlich gesagt bin ich selbst auch etwas „verwirrt“ über die bisher gezeigten Episoden, muss aber dazu sagen, dass ich jede Folge weiter und weiterverfolgt habe – auch wenn einige Charaktere für meinen Geschmack zu viel Screen-Zeit bekommen. Es gab sogar eine Episode wo man den Master Chief gar nicht gesehen hat. Für einen Spieler, der alle Halo-Teile „aufgesaugt“ hat, eigentlich unvorstellbar.
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Die ersten Minuten der TV-Serie waren genau das, was man sich erwartet hat. Danach wurde es sehr eigenartig. Zu emotional. Nicht Halo-würdig. Aber insgesamt ist es eine gute Sci-Fi-Serie die sich „langsam“ aufbaut. Die Action kommt etwas zu kurz. Etwa so holprig wie der Start der zweiten Season von Halo Infinite.
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