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Artikel von Markus +

Rund um Grand Theft Auto VI (GTA 6) gibt es derzeit viele Diskussionen: über Marketing, mögliche Leaks, physische Versionen und sogar den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Jetzt hat sich Take-Two-CEO Strauss Zelnick in einem Investorengespräch deutlich geäußert und einige Gerüchte direkt ausgeräumt. Vor allem ein Punkt dürfte viele Spieler beruhigen: Generative KI soll bei der Entwicklung des Spiels keinerlei Rolle gespielt haben.

Während große Tech-Konzerne aktuell mit KI-Projekten wie automatisch generierten Spielwelten Schlagzeilen machen, bleibt Rockstar Games bei seinem kommenden Blockbuster offenbar bei klassischer Entwicklungsarbeit. Laut Zelnick habe generative KI bei GTA 6 „null Anteil“ an der Erstellung der Spielwelt, Figuren oder Inhalte gehabt. Gerade bei einem Titel, der stark auf Story, Atmosphäre und handgemachte Details setzt, ist das eine klare Ansage.

Take-Two setzt KI ein, aber nicht für die Entwicklung von GTA 6

Interessant ist, dass Take-Two als Konzern durchaus auf KI-Technologien setzt. Zelnick erklärte, man habe „hunderte Pilotprojekte“ im Unternehmen laufen. Ziel sei es, Abläufe effizienter zu machen, Kosten zu senken und Entwicklern mehr Zeit für kreative Aufgaben zu geben. Es geht also eher um interne Prozesse und technische Unterstützung, nicht um das eigentliche Erschaffen von Spielinhalten.

Für das nächste Grand Theft Auto bedeutet das: Die Welt von Vice City und Umgebung entsteht weiterhin durch Designer, Künstler und Autoren, nicht durch Algorithmen. Gerade nach den letzten Jahren, in denen viele Fans Sorge hatten, große Studios könnten verstärkt auf KI-Content setzen, ist das ein starkes Signal. Ob diese Aussage wirklich Stand hält, werden wir allerdings erst selbst erleben dürfen, wenn wir GTA 6 spielen können. Selbst kleine KI-Assets können für Aufruhr sorgen, dass haben auch schon andere große Titel wie Battlefield 6 erleben müssen.

Die Unterwasserwelt in Grand Theft Auto VI sieht zumindest auf diesem veröffentlichten Screenshot sensationell aus. - Bild: Rockstar Games

Die Unterwasserwelt in Grand Theft Auto VI sieht zumindest auf diesem veröffentlichten Screenshot sensationell aus. Und all das soll ohne KI gemacht worden sein. – Bild: Rockstar Games

Gerücht um verspätete Disc-Version zurückgewiesen

Ein weiteres Thema war die angebliche Idee, physische Versionen von GTA 6 später zu veröffentlichen, um Leaks zu verhindern. Zelnick wies diese Berichte klar zurück. Ein gestaffelter Start zwischen digitaler und physischer Fassung sei „nicht der Plan“, wie er verriet.

Damit bleibt das Bild klar: GTA 6 wird traditionell entwickelt, mit großer Marketing-Offensive und ohne KI-generierte Inhalte. Für viele Fans dürfte genau das die beste Nachricht des Tages sein. Der Release-Termin am 19. November 2026 bleibt laut Take-Two weiterhin bestehen. Dass das Marketing so konkret geplant wird, stärkt das Vertrauen, dass diesmal keine weitere Verschiebung ansteht.

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