Epic Games Store wächst stark: Über 317 Mio. PC-Nutzer und Rekord-Umsätze mit Drittanbieter-Spielen
2025 wurde für den Epic Games Store zum Rekordjahr. Mehr Nutzer, mehr Spielzeit und deutlich höhere Ausgaben bei Third-Party-Titeln.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Der Epic Games Store bleibt zwar hinter Steam zurück, doch die aktuelle Jahresbilanz zeigt klar: Die Plattform wächst spürbar weiter. Laut Epics „Year in Review“-Blogbeitrag für 2025 zählt der Store inzwischen über 317 Millionen PC-Nutzer, ein deutlicher Sprung im Vergleich zum Vorjahr. Besonders spannend: Spieler geben immer mehr Geld für Titel aus, die nicht direkt von Epic stammen.
Die Ausgaben für Drittanbieter-Spiele stiegen 2025 um 57 Prozent und erreichten einen neuen Höchstwert von 400 Millionen US-Dollar. Diese Summe umfasst nicht einmal Titel mit eigener Zahlungsabwicklung wie große Online-Spiele, bei denen Entwickler ihre Einnahmen komplett selbst abwickeln. Epic betont damit erneut sein Modell, bei dem Entwickler mehr Kontrolle über Umsätze behalten können.
Werbung
Mehr Spielzeit, aber weniger Gesamtstunden
Spieler verbrachten insgesamt 2,78 Milliarden Stunden mit Third-Party-Spielen über den Epic Games Store. Das ist ein leichter Anstieg gegenüber 2024. Interessant ist jedoch, dass die gesamte Spielzeit über alle Titel hinweg zurückging. Hier wurden 6,65 Milliarden Stunden gemessen, während es im Vorjahr noch deutlich mehr waren. Das deutet darauf hin, dass sich das Nutzerverhalten stärker auf bestimmte Spiele konzentriert.
Auch bei den monatlich aktiven Nutzern wurde ein Rekord erreicht. Im Dezember 2025 lag der PC-MAU-Wert bei 78 Millionen. Insgesamt stiegen die gesamten Spielerausgaben auf der Plattform um 6 Prozent auf 1,16 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig wuchs das Spieleangebot auf über 6.000 Titel an. Für uns Spieler macht es nicht viel Unterschied, aber im Gegensatz zu Steam nimmt Epic den Entwicklern nicht so viel Geld ab. Gerade für kleinere Indie-Entwickler zahlt sich der Epic Games Store mehr aus, immerhin bleibt ihnen die erste Umsatz-Million (seit Juni 2025). Es gibt eine 88/12-Aufteilung. Bei Steam ist es 70/30 bei den meisten Entwicklern. Erst ab 10 Millionen reduziert sich die Rate auf 75/25. Ab 50 Millionen US-Dollar Umsatz müssen Entwickler „nur“ noch 20 Prozent an Valve abdrücken.

Wenig überraschend: Fortnite ist das meistgespielte Spiel im Epic Games Store. – Bild: Epic Games
- Fortnite reagiert auf Fan-Frust: Neues „Live-Ops-Team“ soll das Spiel retten
- Lesenswerter Artikel
- Fortnite x Overwatch 2 Leak: Crossover offenbar kurz vor Ankündigung
- Lesenswerter Artikel
- Fortnite 2026 Roadmap enthüllt: Alle Updates, Seasons und Kapitel in der Übersicht
- Lesenswerter Artikel
- Fortnite, Call of Duty & Co: Diese Top 5 Games aus den USA kennen wir alle
- Lesenswerter Artikel
- ARC Raiders bald größer als Fortnite? – Streamer „übertreibt“ mit großer These
- Lesenswerter Artikel
- Die besten kostenlosen Spiele für 2026 – Unsere Top 17 in der Übersicht
- Lesenswerter Artikel
- Weihnachten ohne Fortnite: Login-Ausfall legt Epic-Games-Server lahm
- Lesenswerter Artikel
Epic Games Store: Große Umbauten für 2026 geplant
Wichtig für dich: Das Free-Games-Programm bleibt ein Kernstück der Strategie, auch für 2026. 2025 verschenkte Epic 100 Spiele, die insgesamt 662 Millionen Mal beansprucht wurden. Der rechnerische Gegenwert dieser Titel lag bei über 2.316 US-Dollar pro Nutzerkonto. Laut Epic sorgen diese Aktionen nicht nur für Engagement im eigenen Store, sondern sogar für steigende Verkäufe derselben Titel auf anderen Plattformen.
Werbung
Für 2026 plant Epic umfangreiche technische Verbesserungen. Der Launcher soll grundlegend überarbeitet werden, um schneller, stabiler und reaktionsfreudiger zu sein. Zusätzlich sollen Community-Bereiche, bessere Social-Funktionen, plattformübergreifende Bibliotheken zwischen PC und Mobile sowie regionale Storefronts mit lokaler Anpassung kommen.
Die Richtung ist klar: Epic will sich nicht nur über Gratis-Spiele definieren, sondern als vollwertige Plattform mit starken Community-Funktionen und moderner Technik etablieren. 2025 zeigt, dass diese Strategie langsam greift.
Stimmt etwas nicht oder fehlt dir was? Melde dich, wir kümmern uns darum. Nutze unser Feedback-Formular!





