Für alle Zeit begraben? Valve entfernt den „Steam Machines“-Sektor auf Steam
Man beseitige die Leiche vom Tatort...
Die Videospielebranche im Umbruch – Der Talk zum SONY und Xbox Happening
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Die große „Steam Machines“-Seite auf Steam, auf der einige Modelle von namhaften Herstellern aufgelistet waren, ist jetzt weg. Wie vom Erdboden verschluckt! Die letzten Spuren zu den Steam Machines sind zwei Verbliebene, welche wahrscheinlich ebenfalls bald der Vergangenheit angehören werden.
Die plötzliche Entfernung wurde zuerst von GamingOnLinux bemerkt. Es ist nicht genau klar, wann sie entfernt wurden, aber die Website merkt an, dass es wahrscheinlich irgendwann im März war. Das schlimme ist eigentlich: Niemanden ist es sofort aufgefallen. Immerhin ein „Hardware-Parade-Projekt“ von Valve. Fast genauso erfolgreich wie der Steam-Controller.
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SteamOS? Steam Machines?
Wenn du den Begriff Steam Machines komplett vergessen hast – oder verdrängt, kann man dir (und mir) keinen Vorwurf machen. Valve hat bereits im Jahr 2013 angekündigt, neben der Veröffentlichung von SteamOS ein Wohnzimmergerät zu entwickeln. Aber irgendwie kam das dann doch nicht so – wie gewollt und es wurden Maschinen mit obszön’en Preisen angeboten. Wer bitte kauft sich eine – nennen wir es – „Spielekonsole“ für mehr als 1000 Euro?
Das ultimative Ziel war der Aufbau eines Ökosystems außerhalb von Microsoft Windows. Valve sollte lieber Games machen und/oder sie vertreiben, auf ihrer Monopol-Plattform Steam. Das können sie besser! Immerhin hat man sich erst vor Kurzem dazu geäußert, dass man wieder frische Games, gemacht von Valve selbst, auf den Markt bringen wird. Ob es sich dabei um das viel erhoffte Left 4 Dead 3 handelt, ist bisher noch immer ungewiss. Immerhin interpretiert die Community jedes „Zeichen“. Eigentlich sollte man den Begriff „VALVEologie“ dem Internet hinzufügen, nachdem die „UFOlogie“ uns Michael Bay (er weiß warum!) und Co verdorben haben.
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Das Geld, das Valve bei den Steam Machines-Projekt „angebaut“ hat, hätten sie auch für Half-Life 3 verwenden dürfen/können/müssen.
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