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Artikel von Markus +

Glen Schofield, Mitgründer von Sledgehammer Games und Regisseur von Modern Warfare 3 (2011), Advanced Warfare und WWII, schlägt Alarm: Unter Microsoft sei die langfristige Zukunft von Call of Duty „höchst besorgniserregend“. Im VGC-Interview auf der Gamescom Asia verweist er auf mögliche Kulturprobleme nach der Übernahme, veränderte Anreiz-Systeme und auf Xbox-Reihen wie Halo, deren Popularität schwächelt.

Er sagt sinngemäß, dass große Konzerne nach einer „Assimilation“ ihre Prägung auf Studios übertragen und dass ein verändertes Bonus-System bei Activision-Teams auf Widerstand stoßen könnte. Wörtlich: „Ich sorge mich immens … Was ist mit Gears, wo ist Halo?“ Seine Skepsis speist sich auch aus Abgängen prominenter Macher bei den Call of Duty-Studios.

Halo als Warnzeichen für Call of Duty?

Dass er ausgerechnet Halo als Mahnmal nennt, ist kein Zufall: Die Reihe hat seit dem starken Start von Halo Infinite an Strahlkraft verloren, was Schofield als Beispiel für verpasste Chancen bei großen Plattform-Marken liest. (Ob man diese Diagnose teilt, ist eine zweite Frage – Schofield spricht ausdrücklich aus Produzenten-Sicht.)

Halo Infinite: Von einem starken Start blieb nicht viel übrig! - Bild: 343 Industries, Xbox Game Studios

Halo Infinite: Von einem starken Start blieb nicht viel übrig! – Bild: 343 Industries (heute: Halo Studios), Xbox Game Studios

Parallel verschiebt sich das Shooter-Feld: EAs Battlefield 6 legte vor wenigen Tagen den größten Serienstart aller Zeiten hin – über 7 Mio. Verkäufe in drei Tagen, Rekord-Engagement am Launch-Wochenende. Konkurrenzdruck kann gut sein, erhöht aber auch den Erwartungslevel für das kommende Black Ops 7.

Call of Duty: Black Ops 7 erscheint am 14. November 2025 für PC, PS5, PS4, Xbox Series und Xbox One.

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