Call of Duty Black Ops 7: Season 1 Reloaded sprengt jede Festplatte
Season 1 Reloaded von Black Ops 7 startet am 08. Januar, doch ein Update von bis zu 174 GB sorgt bei Fans für Frust.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Die Vorfreude auf neue Inhalte ist groß, doch bei vielen Call of Duty-Fans kippt sie vielleicht in blankes Entsetzen, wenn die Internet-Verbindung nicht viel hergibt. Mit Season 1 Reloaded steht das erste große Mid-Season-Update für Call of Duty: Black Ops 7 bevor. Der Release ist für den 08. Januar angesetzt. Was viele CoD-Fans aber jetzt schon beschäftigt, ist nicht der neue Content, sondern eine Zahl: 174 Gigabyte.
In der Gaming-Community häufen sich Berichte von Gamern, die den Patch bereits vorladen konnten, zumindest auf Battle.net (via WindowsCentral.com). Und dort fällt das Update so groß aus, dass selbst gut gefüllte SSDs an ihre Grenzen kommen. Für viele fühlt sich das weniger nach Update und mehr nach kompletter Neuinstallation an.
Ein Update, das größer ist als ganze Spiele
Activision spricht von einem klassischen Mid-Season-Refresh. Neue Maps, neue Waffen, neue Modi. Eigentlich Routine. Doch die schiere Größe des Downloads sorgt für hitzige Diskussionen. Einige Fans schreiben, sie müssten andere Games löschen, nur um überhaupt noch Platz zu schaffen. Andere fragen sich, warum ein einzelnes Update fast so viel Speicher benötigt wie drei AAA-Titel zusammen. Besonders frustrierend: Die Dateigröße ist plattformabhängig. Wer nur Call of Duty: Warzone installiert hat, kommt wohl günstiger davon. Besitzer von Black Ops 7 samt Call of Duty HQ hingegen trifft es hart. Genau dieses zentrale System steht seit Monaten in der Kritik.
Was früher einzelne Spiele waren, ist heute ein riesiger Knoten aus Paketen, Abhängigkeiten und Pflicht-Downloads. Das Call of Duty HQ soll alles vereinfachen, fühlt sich für viele Shooter-Fans aber eher wie eine Belastung an. Auf Reddit liest man Sätze wie: „Ich will einfach nur Multiplayer spielen, kein 200-GB-Ökosystem verwalten.“ Die Tatsache, dass ältere Titel wie Modern Warfare 2 und 3 inzwischen wieder ausgelagert wurden, zeigt: Auch intern scheint man erkannt zu haben, dass das System an seine Grenzen stößt. Für Black Ops 7 kommt diese Erkenntnis aber womöglich zu spät.
Inhaltlich stark, technisch frustrierend
Dabei klingt das, was Season 1 Reloaded liefern soll, durchaus vielversprechend. Eine neue Map namens Jakei, angesiedelt auf neonbeleuchteten Dächern Japans, soll frischen Wind bringen. Dazu kommen zwei Remaster: Fringe aus Black Ops 3 und Meltdown aus Black Ops 2, letzteres erstmals überhaupt überarbeitet. Nostalgie ist also klar Teil der Strategie. Ein detaillierter Blogpost zum Update wird für heute noch erwartet. Viele hoffen, dass dort zumindest erklärt wird, warum der Download so extrem ausfällt und ob sich künftig etwas daran ändern soll.
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Nach Problemen mit Cheatern, umstrittenen Skins und einem insgesamt durchwachsenen Lebenszyklus von Black Ops 6 ist die Geduld vieler Fans ohnehin am Limit. Season 1 Reloaded sollte eigentlich ein Motivationsschub sein. Stattdessen diskutieren Fans über Festplatten, Datenpakete und Deinstallationen. Für ein Spiel, das von schnellen Matches und spontanem Einstieg lebt, ist das ein bitteres Signal.
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