EA möchte eigenen Studios mehr ,,kreative Unabhängigkeit“ geben
EA-Chefin Laura Miele bietet einen Einblick in die Vorgehensweisen des Studios. Der Fokus soll auf mehr Freiheit der Entwickler liegen.
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Erst vor kurzem konnte wir berichten, dass sich EA-Studios-Chefin Laura Miele über die kommende Zukunft des Videospiel-Publishers geäußert hat. So versicherte sie, dass der Fokus in der nächsten Zeit auf Battlefield 6 liegt. Für Fans der Reihe könnte eine neue Aussage von ihr auf noch mehr Freude stoßen.
Ich glaube nicht daran Entwicklerteams anzuweisen oder vorzugeben, was sie zu kreieren haben. […] Es muss von der Community an Spielern kommen und von der Inspiration und Motivation der Entwickler.“
Als Chefin über mehr als 6.000 Studios des Publishers, kümmerte sich Laura Miele um die einzelnen internen Belangen. Dabei verspricht sie jedoch, dass sie sich nicht in die Kreativität der Entwickler einmischen möchte. Und dabei auch in Zukunft auf weniger straffe Zügel setzen möchte.
Für Battlefield, Mass Effect oder Titanfall-Fans sind das gute Nachrichten. So betont Miele mehr als einmal, dass ihr Spieler-Feedback bei der Entwicklung von Inhalten besonders wichtig ist. So würde sie viel wert darauf legen, dass sowohl die Entwickler, als auch die Spieler das bekommen, was sie sich wünschen.
EA hat in der jüngeren Vergangenheit schon gezeigt, was genau damit gemeint ist. So hat sich die Wahl von gratis Inhalten und Erweiterung für Star Wars: Battlefront 2 dabei weitestgehend an Community-Feedback orientiert.
EA – wo ist der Haken?
Miele betont allerdings auch, dass zwar die kreative Freiheit ein erklärtes Ziel ist, jedoch trotzdem ein gewisser übergeordneter Plan im Vordergrund steht. So hat EA immer noch die Entscheidungshoheit darüber, ob ein Spiel ausgebaut, fortgesetzt oder eingestellt wird – wie der Abbruch der Entwicklung an Anthem jüngst gezeigt hat.
,,Es gibt eine große Menge an kreativer Unabhängigkeit bei Electronic Arts. Aber es gibt auch bestimmte Werte und Prinzipien, die wir als Unternehmen haben und die wir uns nicht leisten können zu beeinträchtigen.“
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Laura Miele merkt also an, dass ein großes Unternehmen wie EA – trotz kreativer Freiheiten – auf eine gewisse straffe Führung setzten muss. Und dennoch sind das keine schlechten Nachrichten für die Fans der Spiele des Publisher. Auch wenn es eine übergeordnete Politik gibt, sind das gute Voraussetzungen für Zukunft.
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