Nach 8 Jahren endet bei Destiny 2 jetzt endgültig eine große Ära
Für Destiny 2 beginnt eine neue Phase. Das kommende Update markiert das Ende einer Ära für den MMO-Shooter von Bungie.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Nach fast acht Jahren steht Destiny 2 vor einem der größten Umbrüche seiner gesamten Geschichte. Mit dem kommenden Update startet für den MMO-Shooter von Bungie nämlich nicht einfach nur eine neue Season — stattdessen endet ein Kapitel, das die Reihe über Jahre geprägt hat.
Viele Spieler sehen das kommende Destiny 2 Update deshalb als eine Art Abschluss der bisherigen Spielstruktur. Genau diesen Eindruck vermittelt inzwischen auch Bungie selbst.
Das bisherige Seasonal-Modell verschwindet
Besonders einschneidend ist dabei das Ende des klassischen Seasonal-Modells. Über Jahre hinweg setzte Destiny 2 auf Seasons mit klaren Story-Abschnitten, zeitlich begrenzten Aktivitäten und regelmäßigem Grind.
Werbung
Mit dem neuen Update verändert Bungie diese Struktur jetzt allerdings deutlich. Künftig sollen größere Inhalte anders aufgebaut werden und langfristiger funktionieren. Das Studio spricht dabei von einem wichtigen Neustart für die Zukunft des Spiels.
Für viele Fans ist das eine der größten Veränderungen seit dem ursprünglichen Release von Destiny 2 überhaupt.
Bungie reagiert damit auf jahrelange Kritik
Die Entscheidung kommt nicht überraschend. In den vergangenen Jahren wurde das bisherige Modell immer häufiger kritisiert. Viele Spieler bemängelten vor allem, dass sich Seasons zunehmend wiederholt hätten und Inhalte oft zu schnell wieder verschwanden.
Werbung

Destiny 2 (c) Bungie
Genau deshalb versucht Bungie nun offenbar, das Spiel langfristig stärker zu modernisieren. Das kommende Destiny 2 Update soll dabei nicht nur neue Inhalte liefern, sondern auch die Grundlage für die nächsten Jahre schaffen.
- Call of Duty: Modern Warfare 4 – DMZ kehrt zurück, aber diesmal deutlich größer
- Lesenswerter Artikel
- Modern Warfare 4 kommt für Switch 2 und wählt explosives Szenario
- Lesenswerter Artikel
- Marathon wird abgestraft: Destiny 2-Fans lassen Frust bei Bungie ab
- Lesenswerter Artikel
- Bungie wird für Sony zum Problem: 765 Millionen Dollar Verlust nach Marathon-Start
- Lesenswerter Artikel
- Call of Duty ohne PS4: Activision zieht endlich den Schlussstrich
- Lesenswerter Artikel
- Black Ops 7: Entwickler stellt klar – „Skill-Based Damage“ gibt es nicht
- Lesenswerter Artikel
Besonders wichtig dürfte dabei sein, dass sich Spieler wieder stärker dauerhaft an das Spiel gebunden fühlen — und nicht nur für einzelne Seasons zurückkehren.
Gleichzeitig beginnt eine neue Phase für die Reihe
Interessant ist außerdem, dass das Ende der bisherigen Struktur gleichzeitig Platz für neue Ideen schaffen soll. Bungie hatte bereits mehrfach angedeutet, dass man Destiny 2 langfristig weiterentwickeln möchte, statt direkt einen dritten Hauptteil zu veröffentlichen.
Werbung
Genau deshalb gilt das kommende Update für viele Beobachter als eine Art Soft-Reboot für das gesamte Spiel. Die Entwickler wollen offenbar flexibler auf neue Inhalte, größere Storylines und technische Veränderungen reagieren können.
Damit versucht Bungie gleichzeitig auch, das Vertrauen vieler Spieler zurückzugewinnen. Denn zuletzt kämpfte das Studio immer wieder mit sinkender Begeisterung innerhalb der Community.
Hast du einen Fehler entdeckt oder weitere Infos zu diesem Artikel? Dann schick uns gerne dein !
Bei der Erstellung dieses Artikels kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz (z. B. für Text, Recherche, Bilder oder Tabellen). Alle Inhalte wurden vor der Veröffentlichung sorgfältig von einem Menschen geprüft.





