Call of Duty bringt zwei Klassiker zurück – doch der Preis macht Fans wütend
Black Ops 1 und 2 sind auf PS4 und PS5 zurück. Doch hohe Preise, separate DLCs und fehlende Features sorgen für Kritik.
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Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Lange haben Fans darauf gewartet, jetzt sind Call of Duty: Black Ops und Call of Duty: Black Ops 2 endlich für PS4 und PS5 erhältlich. Doch statt großer Begeisterung sorgt der Release vor allem für Diskussionen. Der Grund: Wer beide Shooter inklusive aller DLCs besitzen möchte, muss bis zu 139,96 Euro bezahlen. Für viele Spieler ist das ein stolzer Preis für zwei Spiele, die ursprünglich 2010 und 2012 erschienen sind.
Die beiden Spiele kosten jeweils 39,99 Euro, während die Season-Pässe mit allen Multiplayer- und Zombie-Karten nochmals mit 29,99 Euro pro Titel zu Buche schlagen. Zwar erhalten PlayStation Plus-Mitglieder zeitlich begrenzte Rabatte, dennoch empfinden viele Fans die Preisgestaltung als deutlich zu hoch.
Nicht alle Inhalte haben den Sprung auf PS5 geschafft
Neben dem Preis sorgt auch der Umfang der Ports für Kritik. Einige Funktionen der Originalspiele fehlen in den neuen Versionen. So wurde in Black Ops der Wettspiel-Modus gestrichen, während Black Ops 2 ohne den Liga-Modus erscheint. Auch der beliebte Kino-Modus, mit dem sich Multiplayer-Partien aus verschiedenen Perspektiven ansehen und aufnehmen ließen, ist nicht mehr enthalten. Technische Verbesserungen oder größere grafische Überarbeitungen bleiben ebenfalls aus.
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Positiv ist immerhin, dass Spieler auf PS4 und PS5 gemeinsam spielen können. Ein Crossplay mit den Xbox– oder PC-Versionen gibt es dagegen nicht.
Community kritisiert den Preis
In den sozialen Netzwerken fällt das Echo überwiegend negativ aus. Viele Spieler freuen sich zwar, dass zwei der beliebtesten Call of Duty-Teile endlich auf moderner PlayStation-Hardware verfügbar sind. Gleichzeitig kritisieren sie, dass Activision für einfache Ports einen Vollpreis verlangt und selbst die fast 15 Jahre alten DLCs separat verkauft. Besonders häufig fällt der Vorwurf, dass hier vor allem die Nostalgie der Fans ausgenutzt werde.
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Ob sich die Ports trotz der Kritik gut verkaufen werden, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Black Ops-Reihe gehört bis heute zu den beliebtesten Ablegern der Shooter-Serie – und genau darauf scheint Activision bei der Preisgestaltung zu setzen.
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