Battlefield 6 Season 2: 90.000 Spieler – das große Comeback bleibt aus
Season 2 sollte Battlefield 6 retten. Doch trotz neuer Map und 240 Fixes bleiben die Spielerzahlen weit unter den Erwartungen.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Season 2 von Battlefield 6 ist da. Neue Map, neue Waffen, über 240 Gameplay-Verbesserungen, psychoaktiver Rauch als Gameplay-Mechanik. Mit dem Launch am 17. Februar erreichte das Spiel auf Steam die höchste gleichzeitige Spielerzahl im gesamten Februar: rund 90.000 Spieler. Klingt nach Erfolg. Ist es aber nicht. Denn genau hier fängt das Problem an.
Die Zahlen lügen nicht
Zum letzten Mal hatte Battlefield 6 am 11. Januar die Marke von 100.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam überschritten. Also mehr als einen Monat vor dem Season-2-Start. Das bedeutet: Selbst mit dem neuen Content schafft es der Shooter nicht, die Spielerbasis nachhaltig zurückzuholen.
Zum Launch im Oktober 2025 lag der Peak bei 747.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam. Aktuell bewegt sich die Zahl bei etwa 61.000 bis 90.000. Ein Rückgang von rund 89 Prozent. Das ist kein normaler Live-Service-Drop. Das ist ein drastischer Einbruch.
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Auch die Zuschauerzahlen auf Streaming-Plattformen zeichnen ein ähnliches Bild. Während Battlefield 6 im vergangenen Jahr Spitzenwerte von über 800.000 gleichzeitigen Zuschauern erreichen konnte, blieb der Effekt von Season 2 deutlich moderater.
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Warum reicht Season 2 nicht aus?
Die Frage ist nicht, ob der Content gut ist. Die neue Map Contaminated ist abwechslungsreich, die VL-7-Rauch-Mechanik sorgt für frische Spielmomente, die drei neuen Waffen fühlen sich solide an. Die über 240 Gameplay-Verbesserungen beheben Probleme, die seit Monaten gestört haben. Der Rückstoß-Fix allein, bei dem endlich das Kompensationsproblem gelöst wurde, ist ein Game-Changer für alle, die sich über ausbrechende Waffen geärgert haben.
Aber das Problem ist ein anderes. Es ist zu wenig, zu spät. Die Spielerzahlen auf Steam lagen bereits vor Season 2 bei nur noch rund 75.000 gleichzeitigen Nutzern – 90 Prozent weniger als zum Release im Oktober 2025. Und der Grund dafür ist simpel: fehlende Inhalte über Monate hinweg.
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Season 1 sollte ursprünglich nur bis zum 20. Januar 2026 laufen, etwas mehr als zweieinhalb Monate insgesamt. Doch dann verkündeten die Entwickler, dass die Dauer von Season 1 verlängert wird und Season 2 erst am 17. Februar an den Start geht. Fast einen Monat Verzögerung, in einem Genre, das von regelmäßigem Nachschub lebt.
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