Automatische Abo-Verlängerungen bei Microsoft, Nintendo und Sony bald Geschichte?
Game Over für die Kundenunfreundlichkeit!
Werbung
Manuel ... hat seit dem NES keine Nintendo-Konsole ausgelassen und so zahlreiche Spielereihen wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda oder Super Mario Kart von Anfang an erlebt. Im Laufe der Jahre haben jedoch auch Konsolen von Sega, Sony und Microsoft ihren Weg in sein Nintendo-Wohnzimmer gefunden. Für ihn ist jedes Videospiel ein eigenes Kunstwerk, das verstanden werden sollte – daher beschränkt sich seine Begeisterung nicht nur auf ein bestimmtes Genre.
Artikel ist älter als ein Jahr: Es ist möglich, dass sich die darin enthaltenen Informationen inzwischen geändert haben!
Nach einer britischen Untersuchung bei der kundenunfreundliche Geschäftspraktik, dass nach Ablauf von kostenpflichtigen Abos, diese verlängert wird, sollen gegen diese nun bei Nintendo und bei Sony künftig vorgegangen werden. Microsoft hat schon vor ein paar Monaten gehandelt. Alle drei Videospielgiganten gehen unterschiedlich damit vor. Dies vorerst aber nur in Großbritannien.
Kundenunfreundlichkeit
Der Umgang mit Abonnenten ist in den Geschäftspraktiken alles andere als kundenfreundlich heutzutage. Sollte man nicht rechtzeitig kündigen, werden kostenpflichtige Abonnements automatisch verlängert. Auch wenn diese Abonnements lange nicht mehr genutzt werden, laufen dies einfach weiter und buchen die fälligen Beträge regelmäßig ab. So läuft das leider in vielen Branchen ab. Auch in der Videospielbrache bei Microsoft, Nintendo und Sony. Eine Untersuchung des MCA (UK Competition and Markets Authority) sorgte nun dafür, dass die drei Big Player selber Maßnahmen dagegen ergreifen. Wir erklären euch wie:
Microsoft’s Xbox Live Gold
Microsoft hat als erstes was dagegen getan. Seit Jänner sind die Xbox Live Gold Abonnements deutlicher beschrieben. Auch ist das Kündigen einfacher geworden und es kann sogar Geld zurückgefordert werden.
Nintendo Switch Online
Abonnenten des Nintendo Switch Online Service werden künftig wie folgt behandelt: schon beim Anmelden wird die automatische Verlängerung, welche einsetzt sobald das Abonnement abläuft, nicht aktiviert werden. Wer diese automatische Verlängerung wünscht, der muss dies selber in den Optionen manuell einstellen. Dies schützt vor allem die Abonnenten, die den kostenlosen Probemonat auskosten möchten. Haben diese die Kündigungsfrist verpasst, haben sie sich in einem kostenpflichtigen Abonnement befunden.
Sony’s PS Plus
Abonnenten des bald erweiterten PS Plus Service werden künftig wie folgt behandelt: sollte man Abonnent sein, aber den Service eine gewisse Zeit lang nicht genutzt haben, werden diese kontaktiert und erinnert, dass sie zahlende Abonnenten sind. Sollte auf diese Mitteilung nicht reagiert werden, so wird die Gebühr für den Service nicht mehr eingezogen.
So werden die großen Drei das vorerst leider nur in Großbritannien handhaben. Es ist aber vermutlich nur eine Frage der Zeit bis dies auch bei uns eingeführt wird. Damit ist die Videospielwelt wohl ein kleines bisschen besser geworden!
- Trotz Millionenumsatz: Nintendo schaltet Mario Kart Tour ab!
- Lesenswerter Artikel
- Nintendo Switch Online könnte bald Geschenke verteilen, Animation und Sound stecken schon in der App
- Lesenswerter Artikel
- 8 Fakten, die ihr über die PlayStation 2 (PS2) wissen solltet!
- Lesenswerter Artikel
- Minecraft bekommt nach 14 Jahren endlich eine vierte Dimension
- Lesenswerter Artikel
- Top Games: Die 21 meistverkauften Videospiele aller Zeiten
- Lesenswerter Artikel
- 15 Jahre später: Super Mario Galaxy ist wieder an der Spitze!
- Lesenswerter Artikel
- Xbox-Veteran warnt vor Project Helix: Microsoft darf die nächste Xbox nicht zum Steam-Launcher machen
- Lesenswerter Artikel
- GTA 6 für Switch 2: Ex-Rockstar-Entwickler zweifelt an der Nintendo-Version
- Lesenswerter Artikel
Quelle: gamesIndustry.biz
Hast du einen Fehler entdeckt oder weitere Infos zu diesem Artikel? Dann schick uns gerne dein !





