ARC Raiders setzt 2026 auf neue Maps, reicht das, um an der Spitze zu bleiben?
Was bringt Embark Studios im Jahr 2026 Neues in ARC Raiders? Frische Maps könnten das Gameplay-Konzept ständig verändern.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
ARC Raiders war ein nahezu sofortiger Erfolg. Nur 17 Tage nach dem Release verzeichnete der Extraction-Shooter auf Steam beinahe 500.000 gleichzeitige Spieler (genauer gesagt waren es 481.966). Zwar sind die Zahlen inzwischen leicht gesunken, doch von einem Einbruch kann keine Rede sein: Aktuell tummeln sich weiterhin rund 333.000 Spieler gleichzeitig auf Valves Plattform (laut SteamDB.info). Für ein Live-Service-Spiel ist das ein starkes Fundament, doch die große Frage ist: Wie lange hält das an?
Wie bei allen „Games-as-a-Service“ entscheidet der Content-Nachschub über die langfristige Bindung. Während viele Konkurrenten auf das klassische Modell setzen (neue Skins, neue Charaktere, größere Maps) verfolgt Embark Studios offenbar einen differenzierteren Ansatz. Für 2026 sind mehrere neue Maps geplant, die sich nicht nur in ihrer Größe unterscheiden, sondern auch gezielt andere Spielerfahrungen bieten sollen.
ARC Raiders: Ein Live-Service-Titel „neu gedacht“?
Laut Virgil Watkins, leitender Designer bei Embark Studios, geht es dabei nicht um bloße Abwechslung um der Abwechslung willen. Stattdessen sollen neue Schauplätze durch veränderte Umweltbedingungen, Wettereffekte, Gegnerzusammenstellungen und angepasste Beutearten ein jeweils eigenes Spielgefühl erzeugen. Einige Maps werden größer sein als bisherige Areale, andere bewusst kompakter, mit stärkerem Fokus auf Spannung und direkte Konfrontationen.
Große Gameplay-Revolutionen sind dabei nicht geplant und das aus gutem Grund. Das Grundkonzept von ARC Raiders kommt bei der Community hervorragend an. Bereits Update 1.20 zeigte, wie effektiv kleinere Design-Änderungen sein können: Eine Map mit engen Gängen, neuen Maschinengegnern und kaum offenen Flächen sorgte für frischen Wind, ohne das Kernspiel zu verwässern. Genau diesen Weg möchten die Entwickler offenbar weitergehen.
Watkins betont, dass neue Inhalte stets thematisch und spielmechanisch zusammenpassen müssen. Ziel sei eine klare, kohärente Vision, bei der Spieler sofort erkennen, warum sich ein neuer Ort lohnt. Unabhängig davon, ob es sich um eine komplett neue Map oder eine Variation bestehender Gebiete handelt.
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ARC Raiders: Das Cold Snap-Update brachte viel Neuschnee ins Spiel. In naher Zukunft könnte es andere Events geben, die andere Umwelteinflüsse mit sich bringen. – Bild: Embark Studios
Wann kommen die neuen Maps?
Konkrete Release-Termine gibt es bislang nicht. Allerdings zeigte das Weihnachts- und Neujahrsevent bereits, wie Events das Spielgefühl temporär verändern können, etwa durch das Einfrieren von Spielern auf verschneiten Maps. Gerüchte deuten darauf hin, dass zukünftige Events Spieler unter anderem in einen giftigen Sumpf führen oder sie Zeugen eines Vulkanausbruchs werden lassen könnten, entweder auf neuen Karten oder als dynamische Modifikationen bekannter Schauplätze.
Ob diese Strategie ausreicht, um ARC Raiders auch 2026 an der Spitze der Extraction-Shooter zu halten, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Embark Studios setzt nicht auf Masse, sondern auf gezielte Weiterentwicklung und genau das könnte sich langfristig auszahlen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekanntgegeben, dass man über 12 Millionen verkaufte Exemplare erreicht hat. Dafür gab es für die Community ein Gratis-Item für kurze Zeit.
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