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Artikel von Markus +

Der aktuelle PSN-Ausfall sorgt für Unruhe unter PlayStation-Spielern auf der ganzen Welt. Seit mehreren Stunden sind Online-Funktionen auf PS4 und PS5 nicht verfügbar, was Erinnerungen an den berüchtigten Hack von 2011 weckt. Doch gibt es wirklich Grund zur Sorge?

Niemand kann sich heute noch ein Gaming-Erlebnis ohne Online-Funktionen vorstellen. Ob Multiplayer-Spiele, Streaming-Dienste oder digitale Käufe – PlayStation ist längst mehr als nur eine Konsole. Normalerweise dauern PSN-Störungen nur kurz – dauern vielleicht ein paar Stunden, doch diesmal sieht es anders aus. Seit heute in der Nacht (01:00 Uhr), geht nichts mehr. Nutzer berichten sogar, dass einige Spiele sich offline nicht einmal starten lassen – wie Gran Turismo 7, dass unbedingt eine Internetverbindung benötigt.

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PSN-Ausfall: Wiederholt sich das Drama von 2011?

Vor über einem Jahrzehnt erlebte die PlayStation-Community den schlimmsten Gamer-Albtraum: Einen fast monatelangen PSN-Ausfall. Im April 2011 wurden über 77 Millionen Kontodaten gestohlen, darunter Passwörter und Kreditkarteninformationen. Sony musste das Netzwerk für fast vier Wochen vom Netz nehmen, um es neu abzusichern. Am Ende entschädigte das Unternehmen die Spieler mit kostenlosen Games wie Infamous – doch das Vertrauen vieler war beschädigt.

Wie schlimm ist die aktuelle Situation? Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass es sich um einen Hackerangriff handelt. Sony hat sich zum Problem zwar geäußert, aber keine konkreten Details genannt. Sicher ist nur: Millionen Spieler sind betroffen. Die Situation erinnert an den Blackout von 2011, doch diesmal gibt es keine Anzeichen für ein Sicherheitsleck.

Das bleibt die große Frage. Bisher haben vergleichbare Störungen meist nur wenige Stunden gedauert. Falls Sony allerdings größere technische Probleme hat, könnte es sich hinziehen.

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