PlayStation Blackout: Spieler boykottieren Sony wegen der Disc-Zukunft
Beim PlayStation Blackout 2026 verzichten Spieler eine Woche lang auf PS5, PSN und Store. Der Protest richtet sich gegen Sonys Digital-Kurs.
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Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Bei Sony ist gerade ziemlich viel los – allerdings nicht auf den PlayStation-Servern, sondern bei den Spielern zu Hause. Seit dem 23. August läuft der sogenannte #PSBlackout, bei dem PlayStation-Spieler weltweit dazu aufgerufen werden, ihre Konsolen für eine Woche nicht zu benutzen.
Die Aktion läuft bis heute zum 30. August 2026. Die Forderung dahinter ist ziemlich eindeutig: Die Community will Sony zeigen, dass sie mit der zunehmenden Abkehr von physischen Spielen nicht einverstanden ist.
Es gab bereits ähnliche Aktionen in Lateinamerika Mitte Juli.
Eine Woche ohne PS5 und PSN
Die Organisatoren von Does It Play rufen Teilnehmer dazu auf, ihre PlayStation auszuschalten oder sich zumindest vom PlayStation Network abzumelden. Dazu kommen weitere Forderungen: keine Spiele kaufen, keine Inhalte im PlayStation Store erwerben und möglichst überhaupt keine Sony-Dienste nutzen.
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Der Protest richtet sich vor allem gegen Sonys Entscheidung, ab 2028 keine physischen Discs für neue PlayStation-Spiele mehr produzieren zu wollen. Für viele Spieler geht es dabei um mehr als nur eine Plastikscheibe. Sie befürchten, dass mit dem Verschwinden physischer Spiele auch ein Stück Kontrolle und Besitz verloren geht.
Sony dürfte davon wenig begeistert sein
Ob der einwöchige Blackout tatsächlich großen Einfluss auf Sony haben wird, ist allerdings eine andere Frage. Genau das kritisieren auch viele Spieler. Eine Woche ohne PS5 könnte für Sony zwar bei den Nutzungszahlen sichtbar werden, wirtschaftlich dürfte der Effekt aber begrenzt bleiben. Besonders problematisch ist der Zeitpunkt: Während des Blackouts erscheint kein großer PlayStation-Blockbuster, der Millionen Spieler gleichzeitig an die Konsole locken würde.
Einige Kritiker halten deshalb einen längeren Boykott oder den gezielten Verzicht auf PSN-Käufe und Abonnements für wirkungsvoller.
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Trotzdem setzt die Community ein Zeichen
Ob Sony seine Pläne wegen des #PSBlackout tatsächlich überdenkt, bleibt abzuwarten. Für die beteiligten Spieler geht es aber auch darum, überhaupt ein Zeichen zu setzen. Bis zum 30. August heißt es deshalb für die Teilnehmer: PS5 aus, PSN aus und kein Geld für Sony.
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