YouTube setzt neue Regeln für KI-Inhalte durch
Die Videoplattform YouTube setzt neue Regeln im Umgang mit Inhalten durch, welche mit KI erstellt wurden.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
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In den letzten Jahren haben wir eine Zunahme von KI-Inhalten im ganzen Internet erlebt. Mit ChatGPT, DALL-E und vielen anderen Diensten scheint künstliche Intelligenz im Aufwind zu sein. Daher sind Unternehmen wie YouTube auf Inhalte angewiesen, die von Nutzern erstellt werden, und müssen sicherstellen, dass sie wissen, was auf ihrer Plattform funktioniert. YouTube hat heute neue Regeln angekündigt, die dazu beitragen sollen, Bedenken der Nutzer im Zusammenhang mit der Einführung von KI-Inhalten durch Ersteller zu zerstreuen. YouTube ist der Meinung, dass diese Regeln viele der Sorgen ansprechen werden.
Was sind die neuen KI-Inhaltsregeln von YouTube?
Das erste Thema, das in der neuen Regelung von YouTube behandelt wird, ist die Offenlegungsvereinbarung. Dort wird erklärt: „Wir wollen sicherstellen, dass YouTube ein gesundes Ökosystem von Informationen bietet. Wir haben schon lange Richtlinien, die technisch manipulierte Inhalte verbieten, weil sie Zuschauer in die Irre führen und ein großes Risiko darstellen können.“ Die fortschrittlichen Formen der künstlichen Intelligenz können auch dazu eingesetzt werden, Inhalte zu erzeugen, die das Potenzial haben, das Publikum zu verwirren – insbesondere, wenn die Zuschauer nicht wissen, dass das Video verändert oder künstlich erstellt wurde.
Um dieses Problem zu beheben, werden wir in den nächsten Monaten Updates einführen, die die Nutzer darüber informieren werden, ob der Inhalt, den sie sehen, künstlich erzeugt wurde. Hauptsächlich erwarten wir von den Autoren, dass sie angeben, wenn sie realistisch wirkende geänderte oder synthetische Inhalte erstellt haben, einschließlich der Anwendung von KI-Tools.
Twitter/X-Inhalt
Dieser Inhalt stammt von X bzw. Twitter und kann personenbezogene Daten übertragen. Mit einem Klick auf „Inhalt anzeigen“ gibst du diese Funktion in deinem Browser für mindestens 1 Jahr frei. Du kannst die Einwilligung jederzeit über den Button direkt unter dem Embed widerrufen.
YouTube weist in diesem Abschnitt besonders auf Inhalte wie Wahlen und laufende Konflikte hin, bei denen die Offenlegung wichtig ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Creators, die sich „konsequent dafür entscheiden, relevante Informationen nicht offenzulegen“, ihre Inhalte entfernen lassen oder ihren Status im YouTube-Partnerprogramm verlieren können. YouTuve fügt ein neues Label zum Beschreibungsfeld hinzu, um die Nutzer darauf hinzuweisen, dass Inhalte verändert oder synthetisch sein können, um die Dinge klarzustellen.
Zuschauer werden in Zukunft bei KI-Content informiert
Außerdem führt das Team eine neue Funktion ein, die es Erstellern und Zuschauern ermöglicht, „die Entfernung von KI-generierten oder anderen synthetischen oder veränderten Inhalten, die eine identifizierbare Person simulieren, einschließlich ihres Gesichts oder ihrer Stimme, über unser Verfahren für Datenschutzanfragen zu beantragen“. Nicht alle Inhalte werden von YouTube entfernt, und wir werden eine Reihe von Faktoren bei der Bewertung solcher Anfragen berücksichtigen. Dazu gehört beispielsweise, ob es sich bei dem Inhalt um eine Parodie oder Satire handelt, ob die Person, die den Antrag stellt, eindeutig identifiziert werden kann oder ob es sich um einen öffentlichen Amtsträger oder eine bekannte Person handelt.
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Allerdings geht es nicht nur um die Regulierung von KI, sondern YouTube plant auch, sie auf verschiedene Weise zur Moderation von Inhalten einzusetzen. Das bedeutet natürlich, dass YouTube Verantwortung in seine Plattform einbauen muss, was es nach eigenen Angaben auch tut. Die vollständige Liste der neuen Regeln und Vorschriften können Sie auf dem offiziellen YouTube-Blog nachlesen.
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