YouTube verrät: So kannst du deinen Feed jetzt wirklich selbst beeinflussen
YouTube erklärt, wie du Empfehlungen und Suchergebnisse selbst beeinflussen kannst. Mit diesen Funktionen bestimmst du, welche Videos im Feed erscheinen.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Du kennst es? Du öffnest YouTube und dein Feed besteht eigentlich nur noch aus Videos, die dich eigentlich gar nicht interessieren. Ein paar falsche Klicks reichen manchmal aus, damit der Algorithmus komplett andere Inhalte vorschlägt. So kannst du deinen YouTube Feed aktiv beeinflussen.
Doch genau dafür hat YouTube mehrere Funktionen eingebaut, mit denen du deine Empfehlungen aktiv steuern kannst. Das hat das Unternehmen nun erneut erklärt und zeigt dabei, wie Nutzer ihren Feed gezielt anpassen können. Gerade wenn du bestimmte Themen nicht mehr sehen willst, kann ein paar Sekunden Arbeit deinen gesamten Startbildschirm verändern.
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Dein Wiedergabeverlauf bestimmt fast alles
Der wichtigste Faktor für deinen YouTube-Feed ist der Wiedergabeverlauf. Jedes Video, das du anschaust, beeinflusst zukünftige Empfehlungen. Schaust du zum Beispiel mehrere Videos zu einem bestimmten Thema, geht der Algorithmus davon aus, dass dich dieses Thema interessiert. Entsprechend erscheinen dann immer mehr ähnliche Inhalte auf deiner Startseite. Irgendwann siehst du gefühlt nur noch das Gleiche.
YouTube erklärt deshalb, dass du deinen Feed jederzeit anpassen kannst, indem du bestimmte Einträge aus deinem Verlauf entfernst. Einzelne Videos lassen sich gezielt löschen, wenn sie nicht mehr deine Interessen widerspiegeln. Eine weitere Möglichkeit ist, den Wiedergabeverlauf komplett zu löschen oder sogar zu deaktivieren. Wenn der Verlauf pausiert ist, erstellt YouTube keine personalisierten Startseiten-Empfehlungen mehr.
Das kann hilfreich sein, wenn du deinen Feed komplett neu aufbauen möchtest.
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YouTube Feed beeinflussen leicht gemacht: „Kein Interesse“ hilft dem Algorithmus
Eine der einfachsten Methoden, um Empfehlungen zu beeinflussen, befindet sich direkt neben jedem Video.
Über das Dreipunkt-Menü (rechts neben dem Titel) kannst du auswählen, dass dich ein Video nicht interessiert. Damit gibst du YouTube direktes Feedback. Du kannst sogar genauer angeben, warum das Video für dich irrelevant ist. Beispielsweise lässt sich auswählen, ob du das Video bereits gesehen hast oder ob dir das Thema generell nicht gefällt.
Dieses Feedback hilft dem System dabei, zukünftige Empfehlungen besser an deine Interessen anzupassen.
Auch ganze Kanäle lassen sich ausblenden
Wenn dich bestimmte Kanäle dauerhaft nicht interessieren, kannst du sogar noch einen Schritt weitergehen.
Über das gleiche Menü gibt es die Option Keine Videos von diesem Kanal empfehlen. Sobald du diese Einstellung auswählst, versucht YouTube künftig zu vermeiden, Inhalte dieses Kanals in deinem Feed anzuzeigen. Das hilft, damit du wieder mehr Abwechslung in deinen Feed bekommst.
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Übrigens: Falls du deine Meinung später änderst, kannst du diese Einstellungen auch wieder rückgängig machen.
YouTube speichert das Feedback zu „Kein Interesse“ oder ausgeblendeten Kanälen in deinem Google-Konto. Über die Seite „Meine Aktivitäten“ (direkt auf YouTube) kannst du dieses Feedback jederzeit einsehen und löschen. Sobald du das Feedback entfernst, kann der Algorithmus diese Informationen nicht mehr für deine Empfehlungen nutzen.
Ob diese Funktion für die kommende Switch 2-App auch verfügbar ist? Wir werden sehen. Bisher gibt es noch keine native YouTube-App für die neueste Nintendo-Konsole. Angeblich steht sie kurz vor dem Release.
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