Neue Xbox-Hardware geleakt: Elite-Controller bekommt mysteriöse Tasten
Der mögliche Xbox Elite Controller Series 3 zeigt neue Scrollräder, Cloud-Funktionen und einen wechselbaren Akku.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Die vorliegenden Hinweise wirken stimmig und nachvollziehbar.
Microsoft könnte schon bald neue Xbox-Hardware vorstellen. Ausgerechnet eine Regulierungsbehörde in Brasilien hat offenbar Bilder des kommenden Xbox Elite Controller Series 3 veröffentlicht. Laut tecnoblog.net stammen die Aufnahmen aus Unterlagen der brasilianischen Behörde Anatel. Dort tauchte zuvor bereits ein weiterer, kleinerer Xbox-Controller auf, der speziell für Cloud-Gaming gedacht sein soll.
Der neue Elite-Controller wirkt auf den ersten Blick wie eine Weiterentwicklung des bekannten Elite Series 2. Das Grunddesign bleibt vertraut: austauschbares D-Pad, rückseitige Paddles und ein hochwertiger Aufbau für ambitionierte Spieler. Doch die geleakten Bilder zeigen auch mehrere neue Elemente, die sofort auffallen. Besonders spannend sind zwei kleine Scrollräder an der Unterseite des Controllers. Wofür sie gedacht sind, ist noch offen. Denkbar wären Lautstärke- oder Chat-Steuerung, feinere Eingaben oder spezielle Funktionen für Spiele wie Microsoft Flight Simulator.
Cloud-Modus könnte das wichtigste neue Feature sein
Noch interessanter als die Scrollräder ist ein angeblicher neuer Modus-Schalter. Laut dem besagten Bericht soll der Elite 3 zwischen einem lokalen Modus und einem Cloud-Modus wechseln können. Im Cloud-Modus würde sich der Controller offenbar direkt mit Xbox-Cloud-Gaming-Servern verbinden. Das könnte die Eingabeverzögerung beim Streaming reduzieren, weil die Steuerung nicht mehr erst über Bluetooth oder ein anderes Gerät laufen muss.
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Genau dieses Prinzip erinnert an den früheren Stadia-Controller von Google. Auch der verband sich direkt mit den Servern, um Cloud-Gaming reaktionsschneller zu machen. Microsoft scheint diesen Ansatz nun stärker ins eigene Xbox-Ökosystem zu holen. Der ebenfalls geleakte kleinere Cloud-Controller soll angeblich Wi-Fi, Bluetooth 5.3 und USB-C unterstützen.
Das passt perfekt zu Microsofts aktueller Strategie. Xbox ist längst nicht mehr nur eine Konsole unter dem Fernseher. Microsoft will Spiele über Konsole, PC, Handhelds, Fernseher und Cloud verfügbar machen. Ein Elite-Controller mit direkter Cloud-Verbindung wäre deshalb mehr als nur Zubehör. Er wäre ein Hinweis darauf, wie Microsoft die nächste Xbox-Generation denkt.
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Wechselbarer Akku statt fest verbauter Batterie
Auch beim Akku könnte Microsoft endlich umdenken. Die Anatel-Unterlagen weisen einen wechselbaren Akku mit 1.528 mAh aus. Der Elite Series 2 besitzt dagegen einen fest verbauten Akku mit 2.050 mAh. Das wäre auf dem Papier weniger Kapazität, hätte aber einen praktischen Vorteil: Spieler könnten den Akku einfacher tauschen, statt den ganzen Controller bei Batterieproblemen ersetzen zu müssen.
Gerade beim Elite-Controller ist Haltbarkeit ein sensibles Thema. Frühere Modelle wurden immer wieder wegen Stick-Drift, defekten Schultertasten oder abgenutzten Griffen kritisiert.
Xbox Elite Controller Series 3: Enthüllung beim kommenden Xbox Games Showcase?
Microsoft hat den neuen Controller noch nicht offiziell angekündigt. Der Zeitpunkt des Leaks ist aber auffällig. Der Xbox Games Showcase findet am 07. Juni 2026 statt. Es ist also gut möglich, dass Microsoft die neuen Controller dort oder rund um die Show offiziell zeigt.
Sollte der Leak stimmen, hätte Microsoft gleich zwei neue Controller in Vorbereitung: einen kompakteren Cloud-Gaming-Controller und den neuen Elite Series 3 für anspruchsvollere Spieler. Zusammen würden sie zeigen, dass Xbox wieder stärker in eigene Hardware investiert, aber gleichzeitig die Cloud stärker in den Mittelpunkt rückt.
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