Was haben The Quarry und Avengers: Infinity War gemeinsam?
Das Horrorspiel The Quarry und Avengers: Infinity War haben eine bedeutende Gemeinsamkeit. Beide haben die selbe Technik verwendet.
Lukas Ipirotis Kennt sich nicht nur bei Filmen und Serien fabelhaft aus, sondern hat auch einen Drang seine Geschichten dramatisch zu erzählen.
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The Quarry ist das aktuellste Spiel der ,,Until Dawn“-Macher Supermassive Games. Wie üblich setzt es stark auf Spielerentscheidungen und Horrorelemente, auch wenn dadurch Interaktivität verloren geht. Anders als zuletzt The Dark Pictures Anthology: House of Ashes, hinterließ das Spiel bei uns im Test leider keinen allzu überragenden Eindruck.
Worüber allerdings kaum gemeckert werden konnte, ist die gewohnt kineastische Performance des Spiels. Die Charaktere wirken wie aus einem 1980er-Jahre Teenietrashfilm herausgerissen. Ein Grund für die überzeugende Darstellung der Spielfiguren ist das technisch beeindruckende Motion-Capture-Verfahren, das die Entwickler einsetzten. Spannenderweise gibt es genau hier eine Gemeinsamkeit, die das Horrorspiel mit dem dritten Avengers-Film gemeinsam hat.
The Quarry: Infinity War
Denn so fand bei der Entwicklung von The Quarry genau die selbe Technik Einsatz, die auch Marvel bei den CGI-Effekten von Avengers: Infinity War einsetzte. Verantwortlich dafür ist das Spezialeffektstudio Digital Domain, welches an unzähligen Marvel- und Hollywoodfilmen beteiligt ist. Jenes Team hat dabei ein besonderes Tool namens Masquerade entwickelt, welches Gesichtsanimationen besser einfängt.
Das Werkzeug ermöglicht Performances durch speziell am Kopf angebrachte Kameras auf glaubwürdig CGI-animierte Charakteren zu übertragen. In Avengers: Infinity War wurde so beispielsweise Thanos (Josh Brolin) erschaffen. Vor kurzem stellte das Unternehmen ihre aktuellste Version des Systems vor, die es ermöglichen sollte, das Tool auch breiter verwenden zu können. Darunter eben auch die Spielfiguren in The Quarry.
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Um eine realitätsnahe Darstellung der Schauspieler in der virtuellen Welt zu ermöglichen, musste Digital Domain komplette Gesichtsscans der Schauspieler anfertigen. Daraufhin filmten sie die Schauspieler über mehrere Tage in Motion-Capture-Anzügen, um ihre Körperbewegungen und Gesichtsausdrücke in die Software zu übertragen.
Ähnliche Vorgehensweise sind in den großen Hollywoodproduktion mittlerweile der Standard. So gibt es wohl keinen größeren Film, der nicht auf irgendeine Form von Motion-Capture zurückgreift. Auch für nicht menschliche Wesen findet das System Einsatz. Am bekanntesten ist wohl der Anführer-Affe Caesar aus den aktuellsten ,,Planet der Affen“-Filmen.
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