TWITCH verliert einen 14-Millionen-Follower-Streamer an Microsofts MIXER
Harte Zeiten für den Streaming-Dienst von Amazon (aber sie werden es überleben)
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Der Fortnite-Spieler und berühmte Streamer Tyler „Ninja“ Blevins gab bekannt, dass er den Streaming-Service von Amazon, Twitch, verlassen hat. Wenn Ninja Twitch verlässt, wird er jetzt exklusiv für den konkurrierenden Streaming-Dienst von Microsoft, Mixer, streamen.
Ninja machte die Ankündigung durch einen kurzen Tweet mit den Worten „das nächste Kapitel“ neben der Adresse seines neuen Mixer-Kanals. Gleich danach, wie es mit einem zweiten Tweet weiterging, in dem er ein bisschen mehr über den Umzug spricht.
„Daran halte ich schon seit einiger Zeit fest“, erklärte Ninja,“ und ich freue mich riesig, es allen mitzuteilen. Ich streame jetzt ganztägig auf Mixer und bin ehrlich gesagt sprachlos. Ich flippe auf die beste Weise aus. Ich habe das Gefühl, dass ich zu den Streaming-Wurzeln zurückkehren werde.“
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Das heißt, er versicherte den Fans, dass seine Streams die gleichen bleiben würden, wie sie bei Twitch waren.
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Ninja hat über 14 Millionen Follower auf Twitch…
Dies macht ihn zum größten Streamer auf der Plattform, basierend auf der Anzahl der Follower. Im Vergleich dazu hat sein nächster Konkurrent, Counter-Strike-Streamer Shroud, nur etwas mehr als 6 Millionen Anhänger. Dies kommt natürlich zu den Millionen hinzu, die er mit Fortnite und anderen Spielen verdient hat.
Der Umzug von Ninja sieht aus wie ein Coup für Microsofts Mixer. Es ist wahrscheinlich, dass das Unternehmen auf Ninjas Fangemeinde setzt, die ihm auf die Plattform folgt. Darüber hinaus könnte der erfolgreiche Umzug auch bekanntere Streamer dazu verleiten auf die Microsoft-Variante überzurspringen.
Twitch gilt seit langem als der dominierende Streaming-Dienst. Einem aktuellen Bericht von StreamElements zufolge macht der Dienst 72,2% aller angesehenen Live-Streaming-Stunden aus. Mixer hingegen macht nur knappe 3% aus, nicht nur hinter Twitch, sondern auch hinter YouTube Gaming und Facebook Gaming.
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Die Zeit wird zeigen, was dieser „Deal“ für den Streaming-Dienst von MS bringen wird.
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