Schock: The Last of Us Multiplayer-Spiel wird zurückgefahren
Sony reduziert das Team des The Last of Us Multiplayer-Spiels nach Überprüfung durch Bungie, während Naughty Dog am Projekt dranbleibt.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Eine Nachricht, die die Fans des Multiplayer-Spiels „The Last of Us“ erschüttert, hat kürzlich die Runde gemacht. Berichten zufolge hat Sony die Größe des Entwicklerteams von Naughty Dog für das Spiel reduziert, nachdem der Plattforminhaber und das kürzlich erworbene Studio Bungie das Projekt einer genauen Prüfung unterzogen hatten. Ursprünglich war geplant, dass der Multiplayer zeitgleich bzw. kurz nach dem Release von The Last of Us: Part 2 erscheinen sollte.
Laut Bloomberg wurde die Anzahl der Personen, die an dem Projekt arbeiteten, teilweise aufgrund des Feedbacks von Bungie zur Qualität und Umsetzbarkeit des Spiels, reduziert. Bungie äußerte Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit des Multiplayer-Projekts, Spieler langfristig zu begeistern, was zu einer Neubewertung seitens Sony führte.
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The Last of Us: Neustart für das Multiplayer-Projekt?
Obwohl das Spiel nicht abgesagt wurde, haben viele Entwickler ihre Arbeit an dem Projekt eingestellt und sich anderen Projekten zugewandt. Eine kleine Gruppe bleibt jedoch weiterhin daran beteiligt, während Sony seine Ausrichtung für das Spiel neu überdenkt.
Kurz vor der Veröffentlichung des Bloomberg-Berichts reagierte Naughty Dog scheinbar auf die Geschichte und veröffentlichte eine Erklärung in den sozialen Medien. Das Studio wies darauf hin, dass das Multiplayer-Spiel „The Last of Us“ mehr Zeit in der Entwicklung benötigt.
„Im Laufe der Entwicklung haben wir erkannt, dass es das Beste für das Spiel ist, ihm mehr Zeit zu geben“, erklärte das Studio. „Unser Team wird weiterhin an dem Projekt arbeiten, ebenso wie an unseren anderen Spielen in der Entwicklung, einschließlich eines brandneuen Einzelspieler-Erlebnisses.“
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Sony prüft seine Live-Service-Projekte
Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 möchte Sony Interactive Entertainment (SIE) zwölf verschiedene Live-Service-Games auf den Markt bringen. Eine Entscheidung die wirtschaftlich interessant klingt, immerhin sind Titel wie Minecraft, Fortnite, Warzone und Co jene, für die die Spieler heutzutage die meiste Zeit aufwenden. Der Bungie-Deal passierte nicht ohne Grund. Die Expertise der Destiny-Entwickler ist in dieser Sache Gold wert. Immerhin schaffte es der einstige Halo-Entwickler mit seinem Live-Service-Franchise ein Milliarden-Geschäft aufzubauen.
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Durch die Nutzung der Erfahrungen und Expertise von Bungie im Bereich der Live-Service-Spiele will Sony sicherstellen, dass die kommenden Titel die Erwartungen der Spieler erfüllen.
Der Multiplayer-Titel im The Last of Us-Universum steht nicht alleine in der Kritik. Der Zeitpunkt dieser Offenlegung ist bemerkenswert, da erst kürzlich ein Live-Service-Spiel, das von Deviation Games, einem von PlayStation unterstützten Unternehmen, entwickelt wurde, abgesagt wurde.
Trotz der Herausforderungen und Veränderungen bleibt die Hoffnung der Fans aufrecht, dass das The Last of Us-Multiplayer-Spiel letztendlich mit spannenden Features und einer beeindruckenden Spielerfahrung aufwarten wird. Während Naughty Dog weiterhin hart daran arbeitet, das Projekt zu verbessern, werden die Fans gespannt auf weitere Neuigkeiten und Updates warten. Doch ein Release-Fenster scheint jetzt noch weiter weg zu sein.
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