The Last of Us Part 2: Versteckte Funktion entdeckt – Fans fragen sich, warum sie nie kam
Fans entdecken Jahre später eine gestrichene Mechanik in The Last of Us Part 2. Warum Naughty Dog sie entfernte, sorgt für Diskussionen.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Fünf Jahre nach Release lässt The Last of Us Part II die Community wieder staunen. Obwohl viele Fans das Spiel mehrfach durchgespielt haben, taucht jetzt ein Detail auf, das bisher kaum jemand kannte. Und es wirft eine Frage auf, die auf „X.com“ gerade heiß diskutiert wird: Warum wurde diese Funktion jemals gestrichen?
Das Spiel von Naughty Dog gilt bis heute als eines der emotionalsten und technisch beeindruckendsten Action-Adventures überhaupt. Die Geschichte rund um Ellie polarisiert, trifft aber tief. Genau deshalb kehren viele Fans regelmäßig zurück. Und genau deshalb wiegt diese neue Entdeckung so schwer.
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Eine Mechanik, die das Gameplay verändert hätte
Auf X.com (ehemals Twitter) machte Speclizer auf eine sogenannte „Peek Mode-Mechanik“ aufmerksam. Dabei handelt es sich um ein vollständig geskriptetes Bewegungssystem, das es erlaubt, in Deckung gezielt um Ecken, unter Objekten oder sogar über Hindernisse zu spähen. Das Überraschende daran: Die Mechanik ist nicht nur ein Prototyp. Der komplette Code existiert noch im Spiel und lässt sich offenbar relativ einfach aktivieren. Laut Speclizer bot das Feature nur einen minimalen Gameplay-Vorteil, hätte aber das taktische Gefühl von Schleichpassagen deutlich verändert.
Viele Fans reagieren fasziniert und gleichzeitig frustriert. Denn gerade in dicht bevölkerten Arealen hätte diese Funktion neue Möglichkeiten eröffnet, Gegner zu beobachten und Risiken besser abzuschätzen. Unter dem Beitrag sammelten sich schnell Kommentare von The Last of Us-Spielern, die die Entscheidung bis heute nicht nachvollziehen können. Einige spekulieren, dass die Kamera während der Entwicklung deutlich enger geplant war und der Peek Mode später nicht mehr zum finalen System passte.
Andere argumentieren, dass genau diese kleine Mechanik das ohnehin intensive Stealth-Gameplay noch immersiver gemacht hätte. Besonders häufig fällt der Satz: „Warum hat man das rausgenommen, wenn es doch fast fertig war?“
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Versteckte Gameplay-Mechanik in The Last of Us: Part 2 – Screenshot: X.com-Beitrag von Speclizer
Typisch für Naughty Dog bleibt die Antwort aus. Das Studio äußert sich selten zu gestrichenen Features, gerade bei einem Spiel, das ohnehin unter enormem Produktionsdruck entstanden ist.
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Hoffnung für die Zukunft von Naughty Dog
Interessant ist, dass viele Fans den Fund direkt mit Naughty Dogs nächstem Projekt verbinden. In den Kommentaren wird mehrfach Intergalactic erwähnt, ein Titel, an dem das Studio seit Jahren arbeitet und sogar Überstunden einschiebt (nur um eine Demo zum Laufen zu bringen).
Die Hoffnung der Naughty Dog-Fans: All diese Ideen, Systeme und Experimente fließen dort in ausgereifter Form ein. Gleichzeitig schwingt eine Sorge mit, die in der Community immer lauter wird. Bitte kein Crunch. Bitte keine halbfertigen Kompromisse. Diese entdeckte Mechanik zeigt eindrucksvoll, wie viel Herzblut und Detailarbeit in The Last of Us Part II steckt. Und sie erinnert daran, dass selbst fünf Jahre später noch Geheimnisse im Code schlummern.
Vielleicht ist das die größte Stärke dieses Spiels: Es fühlt sich nie abgeschlossen an. Und genau deshalb reden Fans auch heute noch darüber.
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