The Last of Us Part ll Remastered (PC) – Game Review
Naughty Dog und Sony bringen endlich das preisgekrönte The Last of Us Part ll als Remastered-Version auf den PC.
Werbung
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Artikel ist älter als ein Jahr: Es ist möglich, dass sich die darin enthaltenen Informationen inzwischen geändert haben!
- Das Wichtigste in Kürze
- Ein solider Port mit kleinen Schwächen
- Präzisere Steuerung und verkürzte Ladezeiten
- Neue und alte Spieler kommen auf ihre Kosten
Nach langem Warten ist The Last of Us Part II Remastered endlich auf dem PC gelandet – und die Erwartungen waren hoch. Nach dem holprigen Start des ersten Teils auf Steam war die Frage: Hat Entwickler Nixxes diesmal einen besseren Port abgeliefert? Die Antwort ist ein klares „Ja, aber …“.
Komplexe technische Umsetzung von The Last of Us Part ll Remastered für den PC
Die PC-Version bringt einige sinnvolle Verbesserungen mit sich: DLSS Frame-Generation, dynamische Auflösungsskalierung und eine optimierte Steuerung sorgen für ein geschmeidiges Spielerlebnis. Besonders die Schattenqualität wurde verbessert, mit zusätzlichen Kontaktschatten und Screen-space-Schatten. Doch nicht alles glänzt: Reflexionen und SDR-Beleuchtung bleiben Schwachpunkte.
Die Hardware-Anforderungen sind überraschend hoch: Selbst eine RTX 3060 kämpft bei Spielern mit stabilen 60 FPS bei mittleren Einstellungen. Die Shader-Kompilierung läuft nun asynchron, was die Wartezeit im Menü verkürzt, aber zu plötzlichen Rucklern in neuen Gebieten führt – selbst auf High-End-CPUs. . Wer auf einem Steam Deck spielen will, muss wohl mit Frame-Pacing-Problemen und gelegentlichen Einbrüchen rechnen.
Zusammenfassung:
- Hohe Anpassbarkeit – Dank umfangreicher Grafikoptionen (DLSS/FSR, Ray Tracing, unbegrenzte FPS) läuft das Spiel auf starken PCs atemberaubend.
- Nicht optimiert für alle Hardware-Konfigurationen – Ähnlich wie beim ersten Teil („Part I“) gibt es Berichte über Shader-Kompilierungs-Stottern und gelegentliche Frame-Einbrüche, besonders bei älteren CPUs.
- Maus & Tastatur funktionieren gut, aber das Gameplay fühlt sich stellenweise weiterhin controller-optimiert an.
Unveränderte, kraftvolle Story
Die intensive Erzählweise und das brutale Gameplay bleiben unangetastet. Die Geschichte von Ellie und Abby ist nach wie vor ein emotionaler Kraftakt, der mit seinen moralischen Grauzonen beeindruckt. Wer das Original bereits kennt, wird sich über die Remaster-Boni freuen, die das Erlebnis abrunden. Doch wer die Story bereits kennt, findet hier keine neuen Inhalte – abgesehen von den bereits im Remaster enthaltenen gelöschten Szenen.
YouTube-Video
Beim Laden dieses YouTube-Videos können personenbezogene Daten an YouTube übertragen werden. Mit einem Klick auf „Inhalt anzeigen“ gibst du diese Funktion in deinem Browser für mindestens 1 Jahr frei. Du kannst die Einwilligung jederzeit über den Button direkt unter dem Embed widerrufen.
Fazit zu The Last of Us Part ll Remastered für den PC
The Last of Us Part II Remastered ist ein deutlich besserer PC-Port als sein Vorgänger, aber nicht perfekt. Wer über die technischen Schwächen hinwegsehen kann, bekommt eines der besten Story-Spiele der letzten Jahre in einer soliden PC-Fassung. Zusammengefasst:
- Für PC-Spieler, die das Spiel endlich in bester Qualität erleben wollen.
- Für Modder und High-End-PC-Besitzer.
- Nicht für Spieler mit schwächeren Systemen oder solche, die auf perfekte Optimierung warten.
Hier geht es zu unserer neuesten Podcast-Folge: Gaming Podcast – Episode 41: SWITCH 2 – Evolution oder Revolution?
- Trails in the Sky 2nd Chapter im Test: Ohne Joshua ist plötzlich alles anders
- Lesenswerter Artikel
- The Last of Us-Regisseur nennt AAA-Spiele langweilig und entschuldigt sich bei God of War Laufey
- Lesenswerter Artikel
- Hideo Kojima wehrt sich gegen Gerüchte rund um PlayStation-Aus
- Lesenswerter Artikel
- Neuer Patch von Wolverine adressiert Kritik am Spiel – aber nur halb
- Lesenswerter Artikel
- Das Internet lacht über Wolverines baby-einfachen Schwierigkeitsgrad
- Lesenswerter Artikel
- PS5-Update ist da: Sony aktiviert bessere PS5-Pro-Grafik jetzt automatisch
- Lesenswerter Artikel
- The Last of Us-Multiplayer: Fan-Projekt von Sony kurz vor Release gestoppt
- Lesenswerter Artikel
- Ex-PlayStation-Chef: Schaut nicht nur auf Verkaufszahlen und Blockbuster!
- Lesenswerter Artikel
Quelle: youtube.com via IGN
Hast du einen Fehler entdeckt oder weitere Infos zu diesem Artikel? Dann schick uns gerne dein !
Test-System: Intel Core i7-13700KF, NVIDIA Geforce RTX 4080, 32 GB DDR5
Der Port überzeugt mit subtilen Verbesserungen und einer präzisen PC-Steuerung, zeigt jedoch Schwächen bei Reflexionen und SDR-Beleuchtung.
- Grafik9
- Sound8
- Gameplay10
- Story10
- Motivation10
- Steuerung8







