Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Du gehörst zu jenen Personen die sich auf ein Open World-Spiel gefreut haben, dass eine Mischung aus The Last of Us und The Division sein soll? Nun, The Day Before ist für Steam-User nun im Early Access erhältlich. Doch viel besser als das Spiel sind die Kritiken der Steam-Spieler. Und diese fallen – vorweg – vernichtend aus!
Die Kurzfassung? Die meisten Spieler regt der Umstand auf, dass das der Titel kein Open World-Spiel ist, sondern ein Extraction-Shooter. Eigentlich keine Schande, wenn man es nicht vorab anders verkaufen wollte. Derzeit gibt es wahrlich nur wenig „positive Kritiken“ der Steam-Community. Die guten Rezessionen gibt es dann, wann es das „Produkt rückerstattet“ gegeben hat. Ein anderer „positiver“ Kommentator sagte: „Ich hatte noch nie so viel Spaß ein Spiel zu Deinstallieren, wie das hier.“
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Kein Open World-Spiel, miese Server und Grafik sieht ganz anders aus
Viele Spieler haben bereits wieder eine Rückerstattungs-Anfrage an Steam geschickt, damit sie ihr Geld von The Day Before wieder zurückbekommen. Bereits wenige Stunden nach Release. Der Grund? „Ich will keinen weiteren Extraction-Loot-Shooter“, so eine Meinung.
Die Rezension von „Benczebub“ trifft wohl die Meinung vieler Spieler, die es tatsächlich getestet haben!
Also hier mal eine Liste was mehr Spaß und Sinn macht:
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1. Anreizende Kurzfilme ohne Handlung mit 2 gebrochenen Armen anschauen.
2. Suppe mit einer Gabel essen.
3. Stundenlang ohne Sonnenbrille in die Sonne starren.Positiv war:
1. Download war schnell
2. Deinstallation auch
Problem: The Day Before ist „kein“ MMO-Shooter
Die Vorankündigung von The Day Before schürte hohe Erwartungen als ein aufregendes neues MMO-Erlebnis. Leider fällt das fertige Produkt weit hinter den Versprechungen zurück. Vor allem fehlt es an dem, was ein MMO ausmacht. Die Spieltiefe, gewöhnlich das Herzstück solcher Spiele, ist praktisch nicht vorhanden. Spieler befinden sich in einer Welt, die mehr vorgibt zu sein, als sie tatsächlich ist – eine Umgebung, die von monotonem Schleichen an Gebäuden und Fahrzeugen in einer überraschend kleinen und einförmigen Karte geprägt ist.
Trailer, Sounddesign und sogar Teile des Spiels ähneln auffällig anderen Spielen, teilweise bis hin zur nahezu identischen Nachbildung und minimalen Anpassungen. Einige YouTube-Videos gibt es sogar, die meinen, dass sogar Textpassagen aus anderen Spielen übernommen wurden.
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Server-Probleme am ersten Spieltag sind keine Seltenheit
Während Serverprobleme am ersten Tag bei Online-Spielen nicht ungewöhnlich sind und einige die Grafikqualität akzeptabel finden mögen, können diese Aspekte die grundlegenden Mängel des Spiels nicht überdecken. Das Gameplay wirkt eindimensional, mit einem Loot-System, das eher frustriert als belohnt, und einem Mangel an echter Interaktion mit der Spielwelt. Die meisten Gebäude sind unzugänglich, es mangelt an Deckungsmöglichkeiten, was zu einem repetitiven und stark eingeschränkten Spielerlebnis führt.
The Day Before fühlt sich aktuell eher als Versprechen an, dass nicht eingehalten wurde. Die Marketing-Abteilung hat wohl den Mund etwas zu voll genommen, als man meinte, dass es sich hier um ein „revolutionäres MMO“ handle. Derzeit sieht es übrigens auch nicht so aus, als würde am Spiel viel zu retten sein. Zumindest die Steam-Bewertungen sind spannend zu lesen.
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