Sinan Huemer Ich bin der Beweis, dass man durch zu viel Fernsehen und Videospiele nicht brutal wird. Man wird nervig. Fragt jeden der mir zuhören muss.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Erleben wir ein Revival des Taxi Games?
- Wie klingt der ingame Soundtrack?
- Können die Steuerung und das Gameplay punkten?
„Hey hey hey, It´s time to make some crazy money! Are you ready? Here we go!“ Erinnert ihr euch noch an Crazy Taxi? Was hatte ich Spaß mit Crazy Taxi. Als ich las dass ein neues Spiel in diesem Genre erscheint, war die Freude groß und so meldete ich mich freiwillig für diesen Review. Denn auf den ersten Blick sieht Taxi Chaos aus wie ein Revival des Arcade Klassikers.
Taxi Chaos: Keine Story. Nur Arcade Action
Ganz dem Genre gerecht ist dies ein reines Arcade Game mit einem einzigen Ziel: Schaffe Fahrgast A an sein Ziel, fahr zum nächsten Fahrgast und wiederhole den Prozess bis der Timer abläuft. Mit jedem zugestiegenen Gast bekommt man ein klein bisschen Zeit dazu. Je schneller man die Kunden abliefert, umso mehr Punkte und Geld bekommt man.
Im Freien Spiel kann man dies ohne Zeitdruck tun und die Stadt erkunden. Man erhöht die Punktzahl natürlich wenn man nicht nur schnell, sondern auch unfallfrei fährt. Taxi Chaos bleibt hier also den Wurzeln des Taxi Spiel Genres treu. Das ist aber auch schon Alles, was an das Kult-Game erinnert.
Taxi Chaos: Fahrzeuge als Motivator
Mit zwei verschiedenen Charakteren und einigen unterschiedlichen Fahrzeugen, versucht Taxi Chaos die Motivation zu schaffen es öfter zu spielen. Jedoch fahren sich die Autos erstaunlich ähnlich. Denn auch die verbesserte Beschleunigung macht die Fahrten nicht unbedingt kürzer. Die Steuerung ist nämlich bei allen Taxis gleichermaßen schlecht. aber dazu gleich mehr.
Steuerung und Gameplay sind unspielbar
Wenn man nicht gerade gegen andere Fahrzeuge fährt oder eine Wand, dann ist die Steuerung des Taxis generell eine Zumutung. 90 Grad Kurven können selbst bei voller Geschwindigkeit genommen werden, da Physik hier keine Rolle spielt. Das Fahrverhalten der Autos ist in Taxi Chaos wirklich Chaos. Ebenso wie der Verkehr in der Stadt.
Das Gameplay kann unterhalten. Der beste Beweis ist der Klassiker Crazy Taxi. Hier jedoch fährt man zu ein und den selben vier oder fünf Orten. Mit Fahrgästen welche die selben Dialoge wieder und wiederholen. Und wenn man mal an einer Stelle nicht durch den Verkehr kommt, kann das Taxi per Knopfdruck einfach springen. Warum? Das weiß keiner.
Grafik und Audio von Taxi Chaos
Wenn man sich den Trailer zu dem Spiel ansieht oder auch die Screenshots auf der Website, sieht man deutlich dass dort an der Grafik geschraubt wurde. Ingame sieht es zwar nicht schlecht aus, aber das sah damals auf dem Sega Dreamcast schon genauso gut aus. Taxi Chaos versucht zwar modern zu wirken, kann aber optisch nicht gerade beeindrucken.
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Die Audio ist allerdings eine regelrechte Beleidigung für die Spieler. Während in Crazy Taxi damals The Offspring über die Lautsprecher das Game zu einem Erlebnis machten, hat Taxi Chaos eine banale Melodie von 20 Sekunden die sich im Loop wiederholt. Eine Tonspur so langweilig und schlecht vertont und das auch noch auf Dauerschleife. Es war wirklich unerträglich.
Fazit zu Taxi Chaos
Dieses Fazit muss ich in zwei Versionen schreiben. Denn betrachte ich Taxi Chaos als Erwachsener und Fan des Crazy Taxi Spiels, so ist es eine absolute Beleidigung des Genres. Nach nur einer Arcade Runde hat man die Schnauze voll und das grauenhafte Gameplay, gepaart mit der katastrophalen Audio in Dauerschleife verjagt einen nämlich sehr schnell. So hart dies auch klingt, aber selbst als Gratis Game, wäre es eine Zumutung. Das Spiel selbst ist aber freigegeben ab 6 Jahren und hier muss ich einlenken. Würde ein so junges Kind das Game spielen, hätte es vermutlich Spaß. Da es wirklich so simpel ist. Auf allen Ebenen ist es einfach simpel und bedient die absoluten untersten Basics, um überhaupt als Spiel durchzugehen. Aber auch ein 6 jähriges Kind wäre nach nur kurzer Zeit gelangweilt.
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