Supermassive Games verschiebt Directive 8020: A Dark Pictures Game auf 2026
Das erste Science-Fiction-Kapitel der Dark-Pictures-Reihe bringt neue Mechaniken, düstere Entscheidungen und eine tödliche außerirdische Bedrohung.
Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
Die Erwartungen an das erste Science-Fiction-Kapitel der Dark-Pictures-Reihe waren groß, doch Fans müssen sich nun länger gedulden. Entwickler Supermassive Games hat das ursprünglich für den 2. Oktober geplante Directive 8020: A Dark Pictures Game auf einen unbestimmten Termin im Jahr 2026 verschoben. Begleitend zur Ankündigung veröffentlichte das Studio 13 Minuten Gameplay aus dem Prolog, die einen ersten Einblick in die düstere Atmosphäre und die neuen Spielmechaniken geben.
Die Ausgangslage von Directive 8020 könnte dramatischer kaum sein: Die Erde steht kurz vor dem Untergang und die Menschheit ist gezwungen, in den Tiefen des Alls nach einem neuen Zuhause zu suchen. Zwölf Lichtjahre entfernt soll der Planet Tau Ceti f eine Zukunft bieten. Doch die Mission des Kolonieschiffs Cassiopeia endet im Desaster. Ein Absturz zwingt die Crew, unter lebensfeindlichen Bedingungen ums Überleben zu kämpfen.
Doch der Planet ist nicht unbewohnt. Ein außerirdischer Organismus, der in der Lage ist, die Gestalt von Menschen nachzuahmen, macht Jagd auf die Überlebenden. Damit wird Misstrauen schnell zur größten Waffe, denn niemand kann sicher sein, ob die Person an seiner Seite noch Mensch ist. Diese Prämisse erinnert unweigerlich an Klassiker wie The Thing oder Alien, erweitert durch die typischen narrativen Stärken von Supermassive Games.
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Neue Mechaniken, bekannte DNA
Spieler übernehmen die Kontrolle über fünf Crewmitglieder, deren Schicksal maßgeblich von Entscheidungen abhängt. Wie gewohnt setzen die Entwickler auf verzweigte Handlungsstränge, moralische Dilemmata und Quick-Time-Events, die über Leben und Tod entscheiden können. Gleichzeitig bringt Directive 8020 neue Gameplay-Elemente mit:
- Stealth-Mechaniken: Spieler können sich verstecken und schleichen, um der außerirdischen Bedrohung zu entkommen.
- Neue Werkzeuge: Mit Taschenlampe, Scanner, Messenger und Wedge Tool lassen sich Geheimnisse aufdecken oder Gefahren abwehren. Doch jede Nutzung birgt das Risiko, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
- Paranoia-System: Mit zunehmender Bedrohung wächst das Misstrauen innerhalb der Crew. Wer überlebt, hängt von klugen Entscheidungen ab.
Supermassive Games verspricht damit eine deutlich intensivere Survival-Erfahrung, ohne die bekannten Stärken der Dark-Pictures-Reihe aufzugeben.
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Ein Blick in die Zukunft
Auch wenn die Verschiebung für Fans enttäuschend ist, könnte sie dem Spiel zugutekommen. Der erste Gameplay-Eindruck zeigt bereits, dass Directive 8020 auf atmosphärische Spannung, filmreife Inszenierung und taktisches Überleben setzt. Sollte es Supermassive gelingen, die neuen Mechaniken mit der emotionalen Erzählweise der Serie zu verbinden, könnte hier eines der stärksten Kapitel des Franchises entstehen.
Bis zur Veröffentlichung im Jahr 2026 bleibt also Zeit, die Erwartungen hochzuschrauben und sich anhand des veröffentlichten Prologs auf ein düsteres Abenteuer in den Weiten des Alls einzustimmen.
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