Steam Deck: eBay entfernt Wucherpreis-Anzeigen gegen Scalping
Niemand soll mit dem Steam Deck mehr verdienen als Valve! Der Gaming-PC-Handheld hatte bereits astronomische Preise erreicht.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Das Steam Deck ist erst seit wenigen Tagen vorbestellbar, aber trotzdem schon Ziel von Wiederverkäufern/Scalpern. Der Gaming-PC-Handheld von Valve kostet zwischen 419 und 679 Euro. Vor allem der SSD-Speicherplatz schlägt sich auf den Preis der drei unterschiedlichen Versionen nieder. Doch dem nicht genug, sind auch Scalper auf eBay zum Steam Deck aktiv geworden, um ihre frühe Vorbestellung zum Wucherpreis anzubringen.
Das Auktionshaus eBay hat dem Spuck jedoch ein frühes Ende gesetzt. Angesichts der Popularität der Valve-Konsole, das noch einige Monate vor Release steht, ist es kaum verwunderlich, dass einige Scalper eine Vorbestellung zu stark überhöhten Preisen weiterverkaufen möchten.
Auch bei den letzten beiden Konsolen-Releases (Xbox Series X und PlayStation 5) hat das für einige Scalper gut funktioniert. So konnte ein 16-Jähriger ein kleines Vermögen von 1,6 Millionen US-Dollar mit dem Wiederverkauf der PS5 machen. Beim Steam Deck ist es für eBay anscheinend noch dreister, weil der tragbare Gaming-PC erst frühestens im Dezember 2021 erscheint.

Aufgrund des Steam Deck überlegt sogar Ubisoft ob sie ihre Spiele wieder zurück zu Steam bringen sollten. – (C) Valve
Valve schob Scalpern einen Riegel beim Steam Deck vor
Damit Steam Decks nicht zu Tausenden von einzelnen Wiederverkäufern gelagert werden können hat Valve ein „Anti-Scalper-Warteschlagensystem“ integriert. Leider ging der Schuss nach hinten los, da Versuche, sie vorzubestellen, Server-Shutdowns verursachten. Die Steam-Seite konnte jedoch wieder zum Laufen gebracht werden und die Spieler ihr Steam Deck-Modell für 4 Euro Anzahlung vorbestellen.
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Das Steam Deck ist ein offener tragbarer Gaming-PC, der nicht nur mit der eigenen Steam-Spiele-Bibliothek kompatibel ist, sondern auch andere Plattformen wie GOG oder Origin unterstützt. Obwohl es Bedenken gab, dass das Steam Deck einige Online-Spiele wie Destiny 2, Apex Legends, PUBG oder Fortnite nicht unterstützt, hat Valve gesagt, dass es seitens der Spieleentwickler keine Bedenken gibt. Diese haben die Konsole bereits zum Testen erhalten und gesagt, dass auch diese Spiele mit speziellen Anti-Cheat-Schutz spielbar sind. Auch der Xbox Game Pass wird unterwegs vom System spielbar sein.
Das Steam Deck wird auch Mods unterstützten, was nur einer der vielen Unterschiede zu einer normalen Spielekonsole wie der Nintendo Switch ist. Es ist eben kein geschlossenes System, sondern ein „tragbarer Gaming-PC“. Vergleiche mit einer Switch sind, auch wenn sie ähnlich aussehen, unnötig. Bisher konnte Valve keine große Erfolgsbilanz mit eigener Hardware auf seine Weste schreiben: Vielleicht funktioniert es jetzt mit dem Steam Deck.
Steam Deck erscheint ab diesem Dezember.
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