Travis Strikes Again: No more Heroes – Review
Mega-Geschnätzel für den Switch?
Michael Weingärtner Michael schreibt seit 2017 leidenschaftlich über Games, Filme und Serien. Als Level-40-Konsolero bringt er nicht nur jahrelange Spielerfahrung mit, sondern auch ein geschultes Auge für Storytelling und Charakterentwicklung. Seine Spezialisierung liegt in der Analyse von Blockbustern, Streaming-Highlights und Gaming-Franchises, wobei er tief in die Lore von Star Wars und Dungeons & Dragons eintaucht. Mit Humor, Fachwissen und einem klaren Blick für Details liefert Michael spannende Einblicke für alle, die Unterhaltung lieben.
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Obwohl TRAVIS STRIKES AGAIN: NO MORE HEROES das dritte Spiel der No More Heroes Reihe ist, heißt allerdings nicht, dass es auch der dritte Teil ist. Ob dieser Titel nun auch überzeugen kann lest ihr in unserem Spieletest.
Klingt komisch ist aber so
Nach eigen Aussage der Entwickler ist Travis Strikes Again viel mehr als Spin-Off der Hauptreihe zu sehen. 2008 erschien No More Heroes, hierzulande für die Nintendo Wii, und fiel besonders dadurch auf nicht zu dem Einheitsbrei des damaligen Casual-Familienspiele-Faktor zu fallen. No More Heroes war damals Wii-Exklusiv und auch Travis Strikes Back ist wieder ein exklusiver Titel für die Nintendo’s Hybrid-Konsole, den Switch.
Sieben Jahre nach den Ereignissen aus dem letzten Teil hat sich Hauptcharakter Travis Touchdown in einem riesigen Wohnwagen im Wald verschanzt. Der Badman sinnt nach dem Tod seiner Tochter, an dem Travis Schuld ist, nach Rache.
Und hier beginnt auch die Geschichte des neuesten Ablegers. Badman spürt Travis endlich auf und die beiden geraten in eine Schlägerei, deren Ausgang allerdings alles andere als vorhersehbar endet. Die lange verschollene satanische Spielekonsole Death Drive MK 2, die sich in Travis Besitz befindet, erwacht zum Leben und saugt die beiden in „Jumanji-Manier“ in eine irre Videospielwelt. Nun müssen beide ihre persönlichen Diskrepanzen überwinden um die teuflische Konsole wieder verlassen zu können.
Nur ein toter Bug ist ein guter Bug
Travis Strikes Again: No More Heroes ist im Herzen ein purer Hack’n’Slay Titel. Und wie es sich für einen solchen gehört ist unsere Hauptaufgabe, 80-90% der kompletten Spielzeit, das pure Verprügeln von Gegnern. Oder im Fall von TSANMH, Bugs. So nennen sich nämlich Gegner die verschiedenen Versionen versuchen uns unseres digitalen Lebens zu berauben.
Mit unserem Katana haben wir zwei unterschiedliche Angriffe im Gepäck. Einmal den Power Angriff der etwas länger dauert und natürlich einen schnellen Angriff der uns quasi von der Hand geht aber dafür weniger Schaden anrichtet. Springen und Ausweichen zählen ebenso zu unserem Bewegungs-Repertoire, als auch Sprungangriffe.
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Dazu kommen verschiedene Skills mit besonders wirkungsstarken Angriffen oder auch Selbstheilung. Dafür müssen wir aber zunächst entsprechend Chips finden. Vier verschiedene Skills können gleichzeitig ausgerüstet werden.
Gut gemeint aber…
Das aberwitzige Gameplay macht im Grunde auch Laune, nutzt siche aber leider auch schnell ab und wirkt ab dann recht eintönig. Nach zehn gleich wirkenden Levelabvschnitten ist das eigentlich originelle Konzept verbraucht. Zwar sorgen kleine Überraschungen für spaßige Momente wie etwa ein Motorradrennen, dass eindeutig von TRON inspiriert wurde.
Oder das Treffen mit Epona, die mit uns eine falsche Abzweigung erwischt und so mit uns beim Schloss Hyrule landet anstatt unseres eigentlichen Zieles. Es gibt zwar noch den Zweispieler-Modus, der auch jederzeit aktivierbar ist. Auch ein Wechsel zwischen den Figuren, Travis Touchdown und Bad Man als spielbarer Charakter, ist möglich, leider reicht diese Abwechslung nicht aus um das Game zu retten.
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FAZIT
Aus TRAVIS STRIKES AGAIN: NO MORE HEROES wurde letzen Endes ein gutes, aber leider kein herausragendes Spiel. Besonders in Angesicht der sich anbahnenden Megatitel, die 2019 für die Switch, Luigi’s Mansion 3 und der erste Pokémon-Titel für Switch, lässt TRAVIS STRIKES AGAIN: NO MORE HEROES schnell in Vergessenheit geraten. Was schade ist, denn die Entwickler haben ganz klar viel Mühe in den Spin-Off Titel gesteckt.
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Hack'n Slay mit Bugs als bösen Feinden. Macht Spaß und hau drauf!







