Spieletest: Captain Toad: Treasure Tracker für Nintendo Switch
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Die letzte Woche vor Schulbeginn ist angebrochen, und so findet sich, bevor der Ernst des Lebens wieder beginnt, vielleicht noch ein wenig Zeit ein schnelles Spiel „anzureißen“. Wie wäre es da wohl mit „Captain Toad: Treasure Tracker“ für die Nintendo Switch?
Das Ziel des Spiels ist einfach und schnell erklärt: Man sucht den großen goldenen Stern und sammelt ihn ein. Toad bzw Toadette bewegt sich hierfür auf einer Plattform, welche man durch die freizügige Kamerasteuerung überall einsehen kann. Um den goldenen Stern zu erhaschen müssen meistens Rätsel gelöst werden. Bonusobjekte kann man auch einsammeln, zB Diamanten, oder ein goldenes Schwammerl. So einfach wie sich das Spielprinzip anhört, ist es dann auch.
Die Level sind sehr liebevoll gestaltet
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Die Rätsel sind oft extrem leicht zu knacken und die Bonusinhalte sind sehr leicht gefunden. Ziemlich schade meiner Meinung nach, da das Spiel eigentlich richtig viel Potential hätte. Schlecht ist es allerdings auch nicht. Insgesamt läuft das Spiel sehr flüssig und ist auch grafisch sehr nett anzusehen. Der Soundtrack könnte allerdings abwechslungsreicher sein.
Das Spiel richtet sich ganz offensichtlich einfach an die jüngere Generation, und hier macht es sich auch sehr gut. Gerade für Eltern die ihrem Kind eine Freude bereiten wollen ist es uneingeschränkt zu empfehlen. Die einzelnen Level sind liebevoll gestaltet und dauern auch nicht extrem lange, sodass man die Spielzeit des Kindes perfekt kontrollieren kann. Das wäre zum Beispiel bei „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ so nicht möglich, da man einfach insgesamt mehr Zeit in die einzelnen Phasen des Spieles investieren muss, ohne gleich jedes Mal komplett frustriert aufhören zu müssen, in dem Gedanken das man nicht viel weiter gekommen ist.
Was mir sehr gefallen hat ist, dass nicht nur Toad, also der Mann, Toadette, die Frau, retten muss, sondern, dass sich die beiden abwechseln. So rettet mal Toad Toadette, im nächsten Kapitel ist es dann umgekehrt. In vielen Spielen heutzutage selbstverständlich, ist aber für mich sehr positiv zu erwähnen. Immerhin will man seinem Kind nicht irgendwelche 0815 Klischees zeigen. Das passiert sowieso schon oft genug und kann man gar nicht zu 100% verhindern, oder?
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Fazit
Auch wenn die Story etwas tiefsinniger hätte sein können, die Rätsel schwieriger, und die Bosskämpfe abwechslungsreicher, macht sich das Spiel insgesamt sehr gut. Das Spiel richtet sich einfach ganz klar an die jüngere Generation. Trotzdem bereitet es einem Erwachsenen zwischendurch auch viel Freude.
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Riesenfreude für Kinder!




