Sony kauft Anteile von Souls-Publisher Bandai Namco
Der PlayStation-Hersteller kauft sechzehn Millionen Aktien von Bandai Namco. Der japanische Publisher besitzt Serien wie Elden Ring, Tekken oder Pac-Man.
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Klaus Kainz Ein freiberuflicher Schreiber für Chronik-Themen, manchmal auch Kultur. Vor allem aber ist er faszinierter Zocker seit mehreren Jahrzehnten. Denn Resident Evil ist intensiver als jeder Horrorfilm, Bloodborne oder Metroid Prime immersiver als jeder Fantasy-Roman - und Dampf ablassen geht kaum besser als mit Streets of Rage oder Ninja Gaiden.
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Sony hat eine “strategische Partnerschaft” mit Bandai Namco angekündigt, dem Publisher hinter Hits wie Elden Ring, Dark Souls, Tekken oder Pac-Man. Sechzehn Millionen Aktien beziehungsweise 2,5 Prozent der Anteile des Publishers gehen nun an den PlayStation-Produzenten, wie die beiden japanischen Firmen heute bekannt gegeben haben (via Sony).
Zuletzt stärkte Sony auch seine Beteiligung an der Kadokawa Corporation, dem Mehrheitseigentümer des Dark Souls-Entwicklers FromSoftware. Dort ist der Konsolenhersteller sogar mit inzwischen zehn Prozent beteiligt und somit größter Shareholder. Sony wird deren Spielprojekte künftig also finanziell unterstützen. Wer keine PlayStation besitzt, muss aber nicht bangen. Dass Spiele wie Elden Ring oder Tekken künftig exklusiv für Sony erscheinen, gilt als äußerst unwahrscheinlich.
Warum investiert Sony in Bandai Namco? Sonys Interesse dürfte vielmehr bei den japanischen Animationsmarken liegen. “Bandai Namco und Sony werden sich darauf konzentrieren, die Fangemeinde für IP wie Anime und Manga weltweit zu vergrößern und das Engagement zu stärken, insbesondere im Bereich Anime, wo ein rasantes Marktwachstum erwartet wird”, so das offizielle Statement.
Sony will mehr Anime
Weiter heißt es: “Bandai Namco und Sony haben in der Vergangenheit bereits bei verschiedenen Projekten in Bereichen wie Spielen, Anime und Musik zusammengearbeitet und planen nun, diese Zusammenarbeit auf weitere Bereiche auszuweiten.” Ziel der beiden japanischen Firmen sei nun ein Ausbau “von Werken sowie Produkten […] auf Basis von IP, die von Bandai Namco entwickelt wurden”, während man Sonys Stärken “in Bereichen wie der Produktion und dem Vertrieb von Anime und anderen Videoinhalten sowie dem Merchandising” nutze.

One Piece Odyssey – Bild: © Bandai Namco
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Im Spielebereich ist Bandai Namco seit jeher auch für Versoftungen von Anime-Marken wie One Piece oder Dragon Ball bekannt. Sony wiederum scheint bereits länger Interesse am Anime-Bereich zu haben. 2021 erwarb der Mediengigant aus Japan etwa den Streaming-Service Crunchyroll, der sich ganz auf japanische Animationsserien konzentriert.
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Fragen & Antworten
- Diese Fragen wurden geklärt
- Nein. Sony ist mit Bandai Namco eine strategische Partnerschaft eingegangen und besitzt nun 2,5 Prozent seiner Anteile. Bandai Namco ist für Spiele wie Elden Ring, Dark Souls, Tekken und Pac-Man bekannt. Sony wird sich an seinen Geschäften beteiligen.
- Das gilt als unwahrscheinlich. Sony besitzt zwar inzwischen 2,5 Prozent von Bandai Namco und zehn Prozent von Kadokawa, dem Mehrheitseigentümer des Dark Souls-Studios FromSoftware. Es handelt sich aber in beiden Fällen um strategische Partnerschaften für die Distribution von Produkten, nicht um exklusive Deals für PlayStation-Spiele. Sony interessiert sich laut eigenen Angaben überwiegend für die Anime-Marken der beiden Firmen.






